Xbox Series X ausgepackt – so fühlt sie sich an

Die neue Gaming-Generation ist zum Greifen nah. "Heute" hat nach der PS5 auch die Xbox Series X ausgepackt und angefasst. Hier sind unsere Eindrücke!

Die "Heute"-Redaktion ist für die Next Gen gerüstet! Gerade eben haben wir erste redaktionelle Bilder der PlayStation 5 und einen ersten Eindruck von der Hardware geliefert, jetzt folgt die Xbox Series X. Die neue Konsole von Microsoft erscheint am 10. November zum Preis von 499 Euro.

Ein Hauch von Apple

Das Auspacken erinnert fast an Apple-Produkte: Man klappt die Box auf und erblickt direkt die Konsole, die neben einer Schutzfolie von einem Papp-Gürtel umschlungen ist, auf dem "Power Your Dreams" geschrieben steht. Insbesondere mit dem etwas klobigen Auspacken der PS5 kommt die Xbox-Erfahrung ziemlich elegant daher.

Im Lieferumfang sind zudem ein neuer Controller, Stromkabel sowie HDMI- und USB-Kabel und die Bedienungsanleitung enthalten. Wichtig: Wenn man – einen kompatiblen Fernseher vorausgesetzt – in den Genuss von 4K und bis zu 120 Hz kommen will, sollte man unbedingt das beigelegte HDMI-Kabel benutzen, das auf den superschnellen 2.1-Standard setzt.

Nicht klein, aber auch nicht groß

Hat man die Konsole aus der Verpackung befreit, fällt auf: Sie ist nicht gerade klein, aber wikt trotzdem kompakt. Keine Spur von den ausladenden Dimensionen und dem extravaganten Design der PS5. Stattdessen setzt Microsoft auf ein rechteckiges, simples Design, das sich in den meisten Wohnzimmern angenehm einfügen dürfte. Die Xbox Series X kann zwar auch horizontal platziert werden, wirkt dann aber doch recht klobig unter dem Fernseher.

Das matte Kunststoff-Gehäuse, das leider Fingerabdrücke anzieht, weist an der oberen Fläche Lüftungslöcher auf, die innen auf eine Weise grün bemalt sind, dass man meinen könnte, im Inneren sei eine LED-Beleuchtung installiert. Ein netter Farbakzent für die sonst schlichte Konsole.

"Heute"

An der Rückseite verfügt die Xbox Series X über Anschlüsse für den Strom, LAN, zwei USB 3.2-Ports und einen HDMI 2.1-Ausgang. Zudem findet sich auch ein Slot für die "Speichererweiterung". Dabei handelt es sich um optionale, proprietäre SSD-Karten, die zunächst nur von Seagate (1 TB, 239,99 Euro) erhältlich sind. Sie setzen genau wie die integrierte SSD auf die Xbox Velocity Engine. Das heißt im Klartext: Für Series X optimierte Spiele können auch gespielt werden, wenn sie auf der Speicherkarte gespeichert sind. Mit einer externen SSD wäre das nicht möglich.

"Heute"

Ein toller Controller wird noch besser

Beim Controller lautet die Devise "Evolution statt Revolution". Der Formfaktor des letzten Xbox-One-Controllers wurde beibehalten, der Neue ist lediglich um einen Hauch kleiner. Größte Neuerung: Anstelle eines Steuerkreuzes  befindet sich unterhalb des linken Analogsticks nun jene Scheibe, die bereits beim Xbox One Elite Controller zum Einsatz kam. Sie fühlt sich beim Drücken deutlich weniger schwammig an als das alte Kreuz und erlaubt es besser, etwa nach links unten zu drücken.

An der Oberseite befindet sich mittig platziert zudem der neue Share-Button, mit dem Videoclips und Screenshots aufgenommen werden können. Die Unterseite ist mit einer angenehmen Textur versehen, dank der der Controller besser in der Hand liegt als je zuvor.

Erster Eindruck

Microsoft hat eine sehr wertig anmutende und elegante Konsole gebaut, die schon beim Auspacken Spaß macht. Für einige Gamer könnte sich ob der Abmessungen ein Platzproblem ergeben: Aufrecht ist sie recht breit und hingelegt höher als andere Konsolen. Dennoch wirkt die Xbox Series X recht kompakt und hervorragend verarbeitet. Wenn wir einige optimierte Games zocken konnten, folgen weitere Berichte!

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