Yoga bezeichnet eine indische Lehre, welche den Körper durch verschiedenste Übungen in Einklang bringt. Topmodels und Stars schwören auf diese Methode und haben den einstigen Modesportart einen kräftigen Image-Boost verpasst. Heute gehört Yoga zu den beliebtesten Bewegungsformen und vermittelt ganz nebenbei auch noch ein ganz besonderes Lebensgefühl.
Yoga bezeichnet eine indische Lehre, welche den Körper durch verschiedenste Übungen in Einklang bringt. Topmodels und Stars schwören auf diese Methode und haben den einstigen Modesportart einen kräftigen Image-Boost verpasst. Heute gehört Yoga zu den beliebtesten Bewegungsformen und vermittelt ganz nebenbei auch noch ein ganz besonderes Lebensgefühl
Die Idee:
Yoga stammt ursprünglich aus Indien und vereint philosophische Aspekte des Hinduismus und Buddhismus. Zunächst war die Jahrtausende alte Lehre ein rein spirituelles Verfahren der Meditation, durch das man zur Erleuchtung gelangen sollte.
In der westlichen Welt erkannte man schnell die positive Wirkung auf das körperliche Wohlbefinden und vermarktete der Methode als Lifestyle-Trainingsprogramm. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird Yoga in Europa und den USA demnach nicht mehr als philosophische Lehre verbreitet, sondern als Fitness-Methode zur Erreichung innerer Balance. Die körperliche Betätigung als Mittel zur geistigen Entspannung steht also im Fokus.
Die Sportart:
Yoga entspannt, beruhigt, heilt und strafft den Körper. Innere Unruhe und Anspannung sind wie weggeblasen und erleichtern so dem Abnehmprozess.
Kalorienverbrauch
Kann Yoga als Fatburner die Fettzellen im Körper gezielt abbauen? Man verbrennt durchschnittlich in etwa 150kcal pro Stunde - der Effekt ist also bei Weitem nicht so groß, wie bei Jogging, Radfahren und Co. Dennoch kann man mit der richtigen Yoga-Methode den Körper fit halten und in Kombination mit einer Ernährungsumstellung auch Gewicht reduzieren.
Es empfiehlt sich die positive Wirkung und die angenehmen Nebeneffekte für sich zu nutzen und Yoga in den Abnehm-Prozess einzubinden. Yoga an sich ist kein Kalorienkiller im herkömmlichen Sinn. Betreibt man jedoch zusätzlich regelmäßig Sport, so sieht das Bild schnell ganz anders aus. Lässt man sich dann auch noch auf eine grundlegende Ernährungsänderung ein, steht dem Idealgewicht eigentlich nichts mehr im Weg.
Yoga als Energiespender
In der Ruhe liegt die Kraft. Obwohl Yoga eine sehr beruhigende Wirkung hat, kann man von der indischen Fitness-Methode durchaus einen kräftigen Energie-Boost erwarten. Yoga macht den Körper auf Dauer gesünder und bei regelmäßiger Anwendung auch fitter. Yoga allein kann leider keine Abnehm-Wunder bewirken, es entspannt jedoch Körper und Geist und trägt zum spirituellen und körperlichen Wohlbefinden bei.
Lesen Sie weiter: die heiße Bikram-Yoga-Methode
Bikram-Yoga
Manche mögen's heiß! Eine ganz besondere Variante des Yoga-Sports stellt das sogenannte Bikram-Yoga dar. Bikram-Yoga ist eine markengeschützte Serie von 26 Yoga-Übungen, die in heißen Räumen praktiziert werden. Die durchschnittliche Raumtemperatur sollte zwischen 35° und 40° Celsius betragen. Bikram-Yoga ist auch unter dem Begriff Hot Yoga bekannt und ist mittlerweile eine sehr bekannte und beliebte Yoga-Form. Durch die Wärme sollen das Risiko von Muskel- und Sehnenverletzungen minimieren und den Körper entgiften.
Kritiker sind jedoch der Meinung, dass der Wasser-und Elektrolyteverlust während der Übungen zu Muskelkrämpfen und Kreislaufzusammenbrüchen führen kann. Man sollte daher vor dem Training ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um diese Folgen zu vermeiden. Auch die Entgiftungseffekte des Bikram-Yoga sind wissenschaftlich bewiesen.
Lesen Sie weiter: die Stärken und Schwächen der Sportart
Stärken & Schwächen
Die folgende Analyse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, außerdem kommt es grundsätzlich auf die körperliche, gesamtgesundheitliche und vor allem gewichtsspezifische Verfassung des Fitness-Willigen an. Die Fitness-Methoden sind vorrangig für vitale Menschen gedacht. Im Zweifelsfall sollte man vor der Ausübung einer Sportart Rücksprache mit einem Arzt halten. Abnehmerfolge sind nur bei regelmäßiger Durchführung der Sportarten möglich.
Stärken:
STRESSABBAU: Stress im Alltag, Hektik in der Arbeit, Streit in der Beziehung - wer kennt diese Probleme nicht. Mit Yoga können Sie sich den Herausforderungen des alltäglichen Lebens jetzt mit mehr Energie und Kraft stellen.
GESUNDHEIT: Yoga ist unbestritten eine gesundheitsfördernde Fitness-Methode. Man sollte jedoch auch auf eine ausgewogene Ernährung achten und sich mit seinem allgemeinen Lebenswandel auseinandersetzen.
Schwächen:
WIRKUNG: Yoga allein macht bestimmt nicht schlank und rank. Wird die indische Fitness-Methode als ergänzende Trainingsform angewandt, so kann man jedoch durchaus eine Gewichtsreduktion erzielen. Achten Sie auf eine ausgewogene und bewusste Ernährung, versuchen Sie viel Sport zu treiben und blasen Sie negative Gedanken mit gezielten Yoga-Übungen weg.
TECHNIK: Ähnlich wie bei Pilates muss man auch die Yoga-Techniken zunächst einmal erlernen. Treten Sie doch einfach einer Yoga-Gruppe bei und lassen Sie sich von den Trainern anspornen. Sind Sie erstmal vertraut mit den verschiedenen Übungen, können Sie ohne Bedenken auch alleine weitermachen.
Fazit:
Yoga ist definitiv keine unwirksame Trendsportart, denn die Fitness-Form hat ernstzunehmende positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Wohlbefinden. Einer Fitness-Steigerung durch Yoga steht also nichts im Weg - achten Sie aber unbedingt auf die richtige Ernährung, sonst rücken Diät-Erfolge in weite Ferne.
Literatur:
"Yoga: Das große Praxisbuch für Einsteiger & Fortgeschrittene" von Inge Schöps, Verlag: Parragon, Erscheinungsjahr: 2009
"Yoga für Einsteiger" von Harry Waesse und Martin Kyrein, Verlag: Graefe und Unzer, Erscheinungsjahr: 2008