Yusuf Demir ist wieder ein Rapidler! Der vierfache ÖFB-Teamstürmer kehrt mit 22 Jahren zu seinem Heimatklub nach Wien zurück. Hinter ihm liegen bewegte Jahre mit prominenten Arbeitgebern, aber auch jede Menge Enttäuschungen.
Am Mittwochabend gab Galatasaray Istanbul die Vertragsauflösung bekannt. Am Donnerstag folgte nun die offizielle Vertragsunterzeichnung in der Bundeshauptstadt. Demir wird die Nummer 22 tragen, soll die zuletzt zahnlose Offensive verstärken und trifft bei den Hütteldorfern auch auf seinen Bruder Furkan Demir, der im Herbst zu den Lichtblicken zählte.
Als Teenager war Yusuf Demir als Supertalent gehandelt worden und hatte sich so auch auf den Notizzettel seines Traumklubs FC Barcelona gespielt. Nach dem Traumstart mit regelmäßigen Einsätzen bei den Katalanen war sein Traum vom Stammleiberl bei Barca nach nur einem halben Jahr schon wieder vorbei. Beim türkischen Top-Klub Galatasaray erwies sich der Konkurrenzkampf im üppig besetzten Angriff als Problem. Eine Leihe zum FC Basel verlief ebenfalls glücklos.
Rapid reagiert mit der Demir-Verpflichtung auch auf die schweren Verletzungen von Claudy Mbuyi und Louis Schaub. Ein zweiter Heimkehrer könnte zudem ante portas stehen: Andreas Weimann soll ebenfalls zurückkehren.
Geschäftsführer Sport Markus Katzer sagt: "Nachdem nun auch alle Formalitäten erledigt sind, freue ich mich, dass wir Yusuf Demir wieder bei uns begrüßen dürfen. Wir konnten uns bereits Ende letzter Woche mit allen Beteiligten einigen und ich bin überzeugt, dass die Rückkehr von 'Yusi' nicht nur für uns eine gute Lösung, sondern auch für den Spieler die beste Möglichkeit ist, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Wenn ihm das gelingt, bin ich überzeugt, dass Yusuf Demir eine echte Verstärkung für uns sein wird."
Yusuf Demir über seine Rückkehr: "Ich habe bei meinem Transfer zu Galatasaray gesagt, dass ich immer Rapidler bleiben werde und das mit voller Überzeugung. Ich habe den Klub immer intensiv verfolgt und freue mich, dass ich nun noch einmal die Chance erhalte, für meinen Verein spielen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass trotz der schwierigen aktuellen Situation viel in der Mannschaft steckt, freue mich auf das neue Trainerteam, die gesamte Mannschaft, die Fans und natürlich ganz besonders auch auf meinen Bruder Furkan."