Viel ist passiert, in den zwei Monaten Babypausevon Justizminiserin Alma Zadić (Grüne). In der Zeit wurde sie von Vizekanzler Werner Kogler vertreten, zahlreiche Ermittlungen, Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmen bei ÖVP-Politikern sorgten für Schlagzeilen, ebenso viele Angriffe auf die Justiz folgten.
Die Justizministerinwar jedoch bei allen großen Weichenstellungen mit eingebunden und besprach diese mit Kogler, wie sie im Interview mit der "Kronen Zeitung" erzählt. In den ersten Tagen nach der Geburt sah das allerdings noch anders aus, muss sie eingestehen.
"Viele Jungeltern kennen das, unmittelbar nach der Geburt ist es eine große Herausforderung. Man muss sich ja erst eingewöhnen. Der Kleine war anfangs auch ein Nachtvogel, wir haben kaum geschlafen", erzählt die Ministerin.
Erst nach dieser ersten Phase konnte sie wieder mehr telefonieren. Dabei ging es mitunter auch um die Angriffe der ÖVP auf die Justiz, die wohl nicht immer berechtigt waren.
Danach gefragt, ob diese ÖVP-Kritik unsachlich war, antwortet Zadić: "Es gab sachliche Punkte, die haben wir aufgegriffen. Unsachliches haben wir zurückgewiesen."