Zahl der Südafrika-Fälle in Tirol steigt weiter an

Corona-Mutation in Tirol: Laut WHO ist das Südafrika-Virus weltweit hier am meisten ausgebrochen.
Corona-Mutation in Tirol: Laut WHO ist das Südafrika-Virus weltweit hier am meisten ausgebrochen.Ernst Weingartner / picturedesk.com
Die Zahl der bestätigten Mutations-Fälle in Tirol steigt weiter an. Am Montag sind 318 Fälle mit der Südafrika-Mutation bestätigt worden. 

Mittlerweile ist die Zahl der durch Voll- oder Teilsequenzierung bestätigten Fälle der Südafrika-Mutation in Tirol am Montag auf insgesamt 318 gestiegen. 176 davon waren bereits vollsequenziert,  weitere 142 teilsequenziert, gab das Land Tirol bekannt. Zudem gab es weitere 187 Fälle, bei denen ein PCR-Verdacht auf die Südafrika-Mutation vorlag. Jene Verdachtsfälle müssen nun mittels Voll- oder Teilsequenzierung bestätigt werden.

 Von den insgesamt 505 bestätigten Fällen und Verdachtsfällen gelten derzeit 142 als "aktiv positiv". 

Bezirk Schwaz weiterhin am stärksten betroffen

Etwa 58 Prozent der Südafrika-Fälle verzeichnete der Bezirk Schwaz. Knapp 19 Prozent der Fälle entfielen auf den Bezirk Kufstein, rund elf Prozent auf den Bezirk Innsbruck-Land und etwa  fünf Prozent auf Innsbruck. Drei Prozent der Fälle wurden im Bezirk Reutte registriert. Etwas über einen Prozent gab es in den Bezirken Kitzbühel und Imst, weniger als einen  Prozent der Fälle in den Bezirken Landeck und Lienz.

Tirol mit niedrigster Inzidenz

Während sich die Fälle mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus weiterhin häufen, nimmt die Anzahl der Corona-Infektionen jedoch insgesamt ab. Am Montag sind 62 Neuinfektionen dazu gekommen. Tirol verzeichnet im Bundesländer-Vergleich zudem seit Tagen die niedrigste Inzidenz in Österreich.

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