Gefahr für Vierbeiner

Zecken-Alarm: Hundemalaria breitet sich aus

Die Wiesenzecke erobert immer mehr Gebiete und überträgt eine für Hunde gefährliche Krankheit. Was Tierhalter jetzt wissen müssen.
Technik Heute
21.04.2026, 14:07
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Die Zeckensaison hat wieder begonnen - und mit ihr breitet sich auch eine besondere Zeckenart weiter aus: die Wiesenzecke, vielen auch als Auwaldzecke bekannt. Die ursprünglich aus Südosteuropa stammende Art findet sich durch veränderte Klimabedingungen mittlerweile auch in Norddeutschland.

Für Hundebesitzer ist das keine gute Nachricht. Denn während die Wiesenzecke für Menschen ähnlich wie andere Zeckenarten auch FSME übertragen kann, ist sie für Vierbeiner deutlich gefährlicher.

Wie chip.de unter Berufung auf das Landesgesundheitsamt Niedersachsen (NLGA) berichtet, kann die Wiesenzecke bei Hunden die sogenannte Babesiose übertragen - auch bekannt als Hundemalaria. Die Krankheit zerstört die roten Blutkörperchen und kann unbehandelt tödlich enden.

Auch Pferde sind gefährdet

Nicht nur Hunde sind betroffen: Bei Pferden löst die Wiesenzecke eine ähnliche Erkrankung aus, nämlich die Pferdepiroplasmose. Auch hier werden die Blutkörperchen angegriffen; hohes Fieber ist ein typisches Symptom.

Hundehalter sollten ihre Tiere nach Spaziergängen in hohem Gras oder feuchten Gebieten gründlich nach Zecken absuchen. Die Wiesenzecke ist etwas größer als der heimische Holzbock und hat einen marmoriert wirkenden Rücken mit rotbrauner und weißer Zeichnung.

Wer bei seinem Hund Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Schwäche bemerkt, sollte umgehend einen Tierarzt aufsuchen - Babesiose ist bei früher Behandlung gut therapierbar.

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