Zentralbank überlegt, "digitalen Euro" auszugeben

Ein Person beim Abheben von Bargeld bei einem Bankomaten. Symbolfoto
Ein Person beim Abheben von Bargeld bei einem Bankomaten. Symbolfotopicturedesk.com/APA/Helmut Fohringer
Als Ergänzung von Banknoten und Münzen überlegt sich die Europäische Zentralbank, nötigenfalls auch einen digitalen Euro auszugeben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) muss sich laut Chefin Christine Lagarde darauf vorbereiten, nötigenfalls einen digitalen Euro zur Ergänzung von Banknoten und Münzen auszugeben. Die Europäer nutzten zunehmend digitale Wege beim Geldausgeben, beim Sparen und auch bei ihren Investitionen, teilte die Notenbankchefin am Freitag mit.

Die EZB habe die Aufgabe, für Vertrauen in die Währung zu sorgen. "Das bedeutet sicherzustellen, dass der Euro fit ist für das digitale Zeitalter. Wir sollten vorbereitet sein, einen digitalen Euro bereitzustellen, sollte der Bedarf aufkommen."

Umfassender Bericht

Die EZB veröffentliche dazu einen umfassenden Bericht einer Arbeitsgruppe, die sich mit den Vorteilen und Risiken eines digitalen Euro beschäftigte. Nach Auffassung der Währungshüter stellt ein digitaler Euro die Notenbank zwar vor Herausforderungen. Diese könnten jedoch mit angemessenen Strategien in der Ausgestaltung der digitalen Währung angegangen werden. Bislang habe der EZB-Rat allerdings noch keine Entscheidung gefällt, ob ein digitaler Euro bereitgestellt werden soll.

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