ZiB-Legende spricht über ihr schlimmes Corona-Schicksal

Ex-ZiB-Moderatorin Danielle Spera
Ex-ZiB-Moderatorin Danielle SperaScreenshot/ Video
Danielle Spera, Ex-ZiB-Moderatorin und nun Leiterin des Jüdischen Museum, äußerte sich zu ihrer überstandenen Corona-Erkrankung und den Spätfolgen.

Vor genau einem Jahr war die Corona-Krise von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemie hochgestuft worden. 365 Tage später zogen Politiker und Mediziner bei einer Pressekonferenz ihr Fazit. Neben Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Günter Weiß von der Universität Innsbruck, Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Virologin der Meduni Wien, Niki Popper, Simulationsforscher der TU Wien sowie Michael Musalek, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie kam dabei auch die frühere "Zeit im Bild"-Moderatorin Danielle Spera zu Wort.

Und die nunmehrige Leiterin des Jüdischen Museums sprach dabei ganz offen über ihre Corona-Erkrankung, mit deren Folgen sie noch heute zu kämpfen hat. So habe sie es früher für "undenkbar gehalten", sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Sie habe sich immer an die Maßnahmen gehalten, während eines Fluges auf einer Dienstreise hätte sie sich dann aber mit dem Virus nachweislich angesteckt.

Auch Speras Mann infiziert

In ihrem Statement erklärt Spera auch, dass bei ihr der Geschmacks- und Geruchssinn bis heute nicht zurückgekommen sei. Sie habe die Langzeitfolgen unterschätzt, so die Ex-ZiB-Lady. Auch ihr Mann habe sich mit dem Virus infiziert und musste aufgrund eines schweren Verlaufs nach zehn Tagen sogar ins Krankenhaus. Als Leiterin eines Museums appelliert sie an die Politik, Kulturstätten rasch wieder zu öffnen, wenn dies möglich sei.

Abschließend bedankte sich Danielle Spera noch bei allen in der Gesundheitsbranche tätigen Menschen für ihren unglaublichen Einsatz.

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