Freund von Infantino?

Zlatan verteidigt WM-Skandal – Fans rechnen mit ihm ab

Mit seiner Verteidigung des Balogun-Skandals sorgt Zlatan Ibrahimovic für einen Fan-Aufschrei. Aus Österreich folgt zudem Kritik aus der Politik.
Sport Heute
06.07.2026, 18:11
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Die Aufregung um die umstrittene Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun vor dem WM-Achtelfinale gegen Belgien (2 Uhr) reißt nicht ab. Nachdem die FIFA die automatische Sperre nach seiner Roten Karte aufgehoben und lediglich zur Bewährung ausgesetzt hatte, hagelt es weltweit Kritik. Während Verbände, Experten und ehemalige Spieler die Entscheidung als Tabubruch bezeichnen, überrascht ausgerechnet Zlatan Ibrahimović mit einer ganz anderen Sicht.

Der frühere Weltklassestürmer stellte sich als TV-Experte bei "Fox Sports" hinter die Entscheidung. "Ich freue mich für die USA. Er hätte keine Rote Karte bekommen sollen. Ja, die Entscheidung hätte schneller kommen müssen. Aber ich freue mich für die USA. Das US-Team war fantastisch, aber 'Balo' war superfantastisch", sagte der Schwede.

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Thema auch in Österreich

Mit seiner Aussage machte sich Ibrahimović in den sozialen Medien allerdings keine Freunde. Unter dem entsprechenden Beitrag von "Fox Sports" auf X werfen ihm zahlreiche User vor, die Fifa in Schutz zu nehmen. Kommentare wie "Diesen Leuten ist es nicht erlaubt, die Fifa zu kritisieren. Das ist eindeutig Manipulation", "Er ist bei FOX Sports, er muss diesen Unsinn von sich geben" oder "Unverschämter Kommentar. Wo bleibt deine Leidenschaft für Fußball?" zeigen die Empörung.

Mittlerweile sorgt der Fall auch in Österreich für politische Reaktionen. Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ) findet gegenüber "Heute" deutliche Worte: "Dass der US-Präsident ernsthaft versucht, in das Spielgeschehen einer Fußball-WM einzugreifen, ist schon für sich gesehen absurd. Dass er damit aber auch noch Erfolg hat, ist ein unglaublicher Tabubruch."

Schmidt warnt vor den Folgen für den Fußball: "Regeln müssen für alle gelten, und das Spiel muss auf dem Rasen entschieden werden und nicht im Oval Office. Wo soll das enden? Ruft dann Emmanuel Macron an, um eine Rote Karte für Kylian Mbappé aufheben zu lassen? Dann brauchen wir gar nicht mehr spielen. Wenn das so weiter geht, wird aus der Fußball-WM eine durchgescriptete Reality-Show, wo schon vor Spielbeginn feststeht, wer wie viel Tore schießt."

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.07.2026, 18:11
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