Vor Gurgl-Premiere

"Zu fett!" Motorrad kippt wegen ÖSV-Stars um

Ein kurioses Hoppala vor dem ersten Weltcup-Slalom der neuen Saison. Unter dem Gewicht der ÖSV-Stars kippte ein Motorrad um. 
Sport Heute
17.11.2023, 18:13
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Am Samstag erfolgt nach dem abgebrochenen Gletscher-Riesentorlauf von Sölden und den gestrichenen Abfahrten von Zermatt endlich der mit Spannung erwartete Saisonauftakt. Und das wieder in Österreich. In Hochgurgl steht die Slalom-Weltcuppremiere auf dem Programm. 

Motorrad kippte um

Vor dem Slalom im Tiroler Skiort standen Österreichs Technik-Stars am Freitag Rede und Antwort. Und das in einer äußerst ungewöhnlichen Kulisse: dem "Top Mountain Crosspoint Motorcycle Museum", in dem 550 Oldtimer – Autos und Motorräder – ausgestellt sind. Rund um den Slalom am Samstagwerden auch der VIP-Bereich, das Pressezentrum und der Hospitality-Bereich für die Ski-Stars im Museum untergebracht sein. 

Österreichs Ski-Stars nützten die ungewöhnliche Kulisse, um Fotos mit den wertvollen Oldtimern zu machen. Dabei ging laut "Kurier" aber einiges schief. Denn unter dem Gewicht der Ski-Stars knickte ein Ausstellungsstück um. "Wir sind zu fett", meinte Österreichs Ski-Star Manuel Feller anschließend schmunzelnd. 

Feller sucht den Vergleich

Dabei blickt Feller auf eine gute Vorbereitung zurück, betonte vor dem Gletscher-Auftakt, so fit wie schon lange nicht mehr zu sein. "Das Ziel ist einmal, dass ich unten abschwinge und sehe, dass ich konkurrenzfähig bin. Wenn ich vier Zehntel hinten bin, aber auf Rang sieben bin, muss man es analysieren. Dann war es aber genauso ein gutes Rennen", gab sich der Tiroler zurückhaltend. Feller ist wohl die größte ÖSV-Hoffnung, fuhr in der abgelaufenen Saison zweimal als Zweiter aufs Stockerl. Ein rot-weiß-roter Slalom-Sieg ist bereits 17 Rennen her. 

"Ich fühle mich bereit, habe meine sieben Zwetschken beisammen. Im Allgemeinen habe ich meine Hausaufgaben gemacht", ergänzte Feller, der noch nicht weiß, wo er steht, vor der Premiere auf dem Kirchenkar-Hang durchaus Respekt zeigt. "Der hat es definitiv in sich, hat die Steilheit von Schladming, aber mehr Übergänge", so der 31-Jährige. 

Allrounder Marco Schwarz und Johannes Strolz, der ebenso vermehrt auf die Abfahrt setzen möchte, reisten in der letzten Woche vorzeitig aus Zermatt ab. Das machte sich bezahlt, weil die Monster-Abfahrten ohnehin abgesagt werden mussten. Die beiden ÖSV-Hoffnungen schoben Trainingstage im Stangenwald ein. "Die zu kriegen, war sehr wichtig", meinte der Kärntner. Fabio Gstrein zeigte in den Trainingsläufen konstant auf, ist ebenso ein heißes ÖSV-Eisen. 

Der erste Durchgang startet am Samstag um 10.45 Uhr, die Entscheidung geht dann um 13.45 Uhr über die Bühne.

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