Zu groß: Polizisten wären auf Pferden festgesessen

Neue Details zu Kickls Polizeipferden: Ein Expertenbericht lässt kaum ein gutes Haar an ihnen. Unter anderem seien sie zu groß gewesen.
Über 2,3 Millionen Euro kostete Kickls Polizeipferde-Projekt bisher. Und es bleibt teuer: Jeden Monat müssen beispielsweise 16.000 Euro für die Stallungen entrichtet werden.

Interner Bericht

Wie der "Kurier" berichtet, sollen die Pferde nun verkauft werden. Und das kann noch einige Zeit dauern. Das Militär soll bereits Interesse gezeigt haben.

In einem schriftlichen Expertenbericht, den der damalige Innenminister Wolfgang Peschorn in Auftrag gab, wird übrigens kaum ein gutes Haar an der Reiterstaffel gelassen. Zehn negative Punkte stehen nur zwei positiven Aspekten ("positive Wahrnehmung der Polizei") gegenüber.

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Unter den negativen Punkten findet sich auch ein amüsantes Detail. Neben den hohen Kosten und dem anfallenden Pferdemist wurde auch die Größe der Pferde kritisiert.

Diese seien nämlich zu groß, reitende Polizisten hätten im Streifendienst nicht so ohne weitere Hilfsmittel absteigen können und deshalb Hilfspolizisten bei Fuße gebraucht: "Auf Grund der Größe der Pferde könnten von diesen im normalen Streifendienst nur einfache Amtshandlungen ausgeführt werden, da der Reiter im Normalfall nicht vom Pferd steigen kann", zitiert der "Kurier" aus dem Bericht.

Dies habe zu einer "ablehnenden Haltung in der Kollegenschaft" der Polizisten geführt.

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