"Ab und zu kann ich schon deine Nervosität fühlen", sagte Heidi Klum im Halbfinale von "Germany’s Next Topmodel" zu Kandidatin Anna. Und tatsächlich: Die junge Deutsche wirkt oft schüchtern, zurückhaltend und alles andere als geschniegelt für die große Modelwelt. Kein Wunder – vor GNTM war die 22-Jährige auf High Heels eher selten unterwegs – umso beeindruckender ist ihr Weg bis ins Finale.
Trotz ihrer Unsicherheit zählt Anna zu den erfolgreichsten Kandidatinnen der Staffel: Unter den weiblichen Models hat sie die meisten Jobs an Land gezogen. Gemeinsam mit Daphne und Aurélie zieht sie nun sogar ins große Finale ein.
Heidi sieht trotzdem noch Luft nach oben: "Unsicherheit ist kein guter Wegbegleiter", meinte die Modelchefin. Denn gerade in der Fashion-Welt darf es an Selbstbewusstsein nicht fehlen. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt und mit Selbstsicherheit auftritt, wirkt automatisch stärker – egal ob am Laufsteg, im Job oder im Alltag.
Ob Anna ihre Nervosität bis zum Finale endgültig in den Griff bekommt, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Selbstbewusstsein fällt den wenigsten Menschen einfach in den Schoß. Die gute Nachricht? Man kann es trainieren.
Viele negative Gedanken über uns selbst stammen aus der Vergangenheit. Statt "Ich kann das nicht" sollte man bewusst positive Gedanken stärken und den Fokus auf die eigenen Fähigkeiten legen.
Wer sich dauernd mit anderen misst, macht sich oft nur selbst klein. Viel wichtiger ist es, sich selbst anzunehmen – mit allen Stärken und Schwächen.
Freunde oder Familie nehmen uns oft ganz anders wahr, als wir selbst. Ehrliches Feedback kann helfen, die eigene Wirkung realistischer einzuschätzen.
Unsicherheit zeigt sich oft körperlich. Tiefes Durchatmen und eine aufrechte Haltung können dabei helfen, sofort selbstbewusster zu wirken.
Selbstbewusstsein wächst nicht über Nacht. Kleine Herausforderungen im Alltag – etwa öfter die eigene Meinung sagen – stärken Schritt für Schritt das Vertrauen in sich selbst.