8,1 Millionen Karteneinnahmen

Neue Leitung beschert Staatsballett Millionen-Einnahmen

Mit Premieren zu Nijinsky und Virginia Woolf startet die Wiener Staatsoper in eine neue Ballettsaison mit hoher Auslastung und frischem Schwung.
Heute Entertainment
21.05.2026, 16:23
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"Die Compagnie hat mich mit ihrer großen Offenheit für Veränderungen sehr berührt", sagt Ferri über ihre erste Saison als Nachfolgerin von Martin Schläpfer, die nun langsam zu Ende geht. Diesen Schwung möchte sie auch in die nächste Spielzeit mitnehmen.

Insgesamt erwartet man rund 150.000 Besucher in der zu Ende gehenden Spielzeit, was 8,1 Millionen Euro Karteneinnahmen bedeutet. Für die kommende Saison stehen in der Staatsoper außerdem wieder zwei Premieren am Programm. Den Anfang macht am 20. Oktober John Neumeiers biografische Hommage an Vaslav Nijinsky. Ferri betont: "Nijinsky" sei sehr komplex zu tanzen und auch für das Publikum eine Herausforderung. "Das ist ein sehr schwerer, dramatischer Ballettabend."

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"Meine Generation hätte diese Art des Stücks nie machen können"

Auch die zweite Premiere in der Staatsoper widmet sich einer Einzelperson. Wayne McGregor blickt in seinem Triptychon "Woolf Works" auf das Leben der Schriftstellerin Virginia Woolf. Diese Premiere ist für den 20. April 2027 angesetzt. Die 63-jährige Choreografin meint dazu: "Meine Generation hätte diese Art des Stücks nie machen können" und verweist damit auf die unterschiedlichen Haltungen der Tanzgenerationen. Den traditionellen Abschluss der Saison bildet wieder die Ballettgala am 28. Juni 2027 im Haus am Ring.

In der Volksoper zeigt man am 16. Jänner 2027 "Masterpieces for Two", das fünf Duette von Michel Fokine, Maurice Béjart, Angelin Preljocaj, George Balanchine und Jerome Robbins vereint. Mit "Burden Loops" von Eno Peci, das am 12. Juni 2027 uraufgeführt wird, gibt es heuer auch eine Uraufführung zu Musik von Philip Glass – gemeinsam mit Alberto Alonsos "Carmen Suite". Für Kinder gibt es ebenfalls eine Uraufführung: In der Staatsopern-Dependance NEST wird am 22. November "Der kleine Prinz" von Adi Hanan zu Musik von Debussy erstmals gezeigt.

Ferri zeigt sich stolz und überrascht, wie rasch es gelungen ist, die 77 Tänzerinnen und Tänzer der Staatsoper und die 24 der Volksoper zu einer Gruppe zu formen: "Sie sind einfach eine Compagnie."

Auch die kaufmännische Leiterin Simone Wohinz ist zufrieden. Die Besucherzahlen und damit auch die Einnahmen konnten gesteigert werden. "Die Sitzplatzauslastung in der Wiener Staatsoper beträgt mit Stichtag heute 100 Prozent, in der Volksoper 93,96 Prozent."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 21.05.2026, 16:55, 21.05.2026, 16:23
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