Zu viel Porno bei Oper im Stift Klosterneuburg

In der Stiftskirche wird die Oper aufgeführt.
In der Stiftskirche wird die Oper aufgeführt.Bild: picturedesk.com

Eine Frau, die im String-Tanga mit Dildo um den Altar in der Kirche spaziert – geht gar nicht, sagten die Chorherren des Stiftes Klosterneuburg und zwangen den Regisseur zu Änderungen.

Am Mittwochabend fand die öffentliche Generalprobe der Oper "Königin von Saba", eine "biblische Friedensoper", in der Klosterneuburger Stiftskirche statt. 82 Jahre nach der letzten Aufführung in Wien, wird das Werk von Carl Goldmark unter der Regie von Peter P. Pachl wieder szenisch dargebracht.

Doch der Schock über die Inszenierung saß bei den Chorherren des Stiftes Klosterneuburg Mittwochabend wohl so tief, dass das Stück am Donnerstag und Freitag"entschärft" aufgeführt werden musste/muss.

Frau mit Dildo am Altar

"Es hat in einer Kirche nichts zu suchen", dass um den Altar herum eine nackte Frau im String-Tanga mit einem überdimensionalen Dildo umgeschnallt spaziere, erklärt Walter Hanzmann, Sprecher des Stiftes, der APA.

Das Ultimatum: Entweder, man ändert die Inszenierung oder die am Donnerstag und Freitag anberaumten, großteils ausverkauften Aufführungen sind abgesagt.

Der Regisseur versteht die Welt nicht mehr, laut ihm seien sämtliche Proben ohne Beanstandungen seitens der Chorherren vonstatten gegangen. Man sei zur Hauptprobe gar nicht eingeladen gewesen, widerspricht wiederum das Stift.

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