Zugfahrt nach Madrid dauerte über 42 Stunden

Julia Herr (SPÖ) wollte mit dem Zug zur Klimakonferenz in Madrid reisen – und brauchte dafür eine halbe Ewigkeit. Michael Bernhard (Neos) tritt dieselbe Reise an und stellt eine Forderung auf.
Gut Ding braucht Weile. Nach einer Reisedauer von 42 Stunden und 34 Minuten und einem ungeplanten längeren Stopp in Zürich kam SPÖ-Klimaschutzsprecherin Julia Herr am Montagnachmittag in Madrid an. Die Flugzeit hätte nur zwei Stunden und 45 Minuten betragen und einen Bruchteil gekostet. Zug hin und retour kostet über 1.000 Euro.



Herr kündigte an, dass sie im Nationalrat Anträge für einen massiven Ausbau des Schienennetzes einbringen wird: "Der Zug muss endlich eine echte Alternative zum Flugzeug werden."

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Auch Neos-Umweltsprecher Michael Bernhard reist umweltfreundlich mit dem Zug nach Madrid. Auf Instagram dokumentiert er die Fahrt:



"Der Aufwand, den man immer noch betreiben muss, um mit dem Zug von A nach B zu kommen, ist gewaltig und steht in keiner Relation zu dem Aufwand, den man hat, wenn man mit dem Flugzeug unterwegs ist", so Bernhard. "Es kostet nicht nur enorm viel Zeit, sondern auch Nerven und Geld. Menschen, die willig sind, umweltschonend zu reisen, werden Steine in den Weg gelegt, weshalb viele erst gar nicht den Aufwand betreiben."

Es brauche eine übersichtliche, europäische Plattform sowie ein einheitliches Netz, fordert Bernhard. "Und natürlich muss Zugfahren leistbar sein, denn solange man immer noch ein Vielfaches des Preises eines Flugtickets bezahlt, ist die Motivation der Leute enden wollend. Das ist schade und gehört geändert."



Neos-Mandatar Michael Bernhard.

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