Grundsätzlich stimmt die Richtung der Pottwale, da vor allem die Männchen aus den kalten Gebieten der Arktis ins wärmere Wasser des südlichen Englands schwimmen. Weshalb sich manche Tiere aber derart an die flachen Westküsten Dänemarks verirren, bleibt ein Rätsel.
Laut Sichtungen sollen bereits sechs Tiere seit Beginn Februars zwischen Fanø und Skallingen entdeckt worden sein - manche waren noch lebendig. Die Behörden tun alles, um Bürger und Schaulustige von den Gebieten der Strandung fernzuhalten, da dadurch allfällige Rettungsaktionen nur immens erschwert würden. Mittlerweile weiß man aber, dass die gestrandeten Tiere alle gestorben sind.
Gewusst?
Man spricht auch gerne in den Gewässern von der sogenannten "Nordseefalle". Die Nordsee ist für Wale in Pottwal-Größe zu seicht - wenn sie also den richtigen Weg nach Süden verpassen, stranden die meisten Tiere. Weshalb es aber vielen gelingt und einigen nicht, hängt von mehreren Faktoren ab.
Laut der führenden Nachrichtenagentur Ritzau sei es zuletzt vor zehn Jahren zu Strandungen von Pottwalen in Dänemark gekommen, weshalb gleich sechs Strandungen innerhalb nur einiger Tage besorgniserregend ist.