Niederösterreich

Zusteller soll mehrere, teure Handys veruntreut haben

Ein 38-Jähriger soll drei Handys nicht geliefert und selbst eingesteckt haben. Zudem soll er mit einem Wagenheber gedroht haben.
27.06.2022, 15:13

Wegen Veruntreuung und versuchter Nötigung musste ein 38-jähriger Rumäne, in weißen Puma Scuderia Ferrari-Sneakers, am Montag am Landesgericht St. Pölten auf die Anklagebank. Jenes Gericht übrigens, welches am Montagmorgen geräumt hatte werden müssen - mehr dazu hierund hier.

Der angeklagte Zusteller einer renommierten Paket-Firma soll drei Smartphones nicht zugestellt und selbst eingesteckt haben. Ein Kunde fuhr sogar extra ins Verteilerzentrum, um dann ein leeres Paket zu erhalten. Der Angeklagte (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) bestritt jedoch die Vorwürfe, die Pakete seien stets schon leer gewesen, er könne alles erklären.

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Fortsetzung im Oktober

Auch die mutmaßliche Drohung mit einem Wagenheber wegen Lärmbelästigung sei nicht so, wie in der Anklage festgehalten, gewesen. Da aber wichtige Zeugen in Rumänien waren, musste die Verhandlung auf Oktober vertagt werden.