Zwei Überlebende sollen Sex-Sekten-Rätsel lösen

Neue Details zu den Toten der Sex-Sekte um Guru Torsten W. Übriggebliebene Mitglieder sollen nun helfen, die blutigen Rätsel zu lösen.
Die zu Fetisch-Spielen, Ritter-Fantasien, Kampfsport und sklavischer Demut neigende Gruppe bestand ursprünglich aus vier Männern und vier Frauen. Ein Mitglied (im Zivilberuf Lehrer) hatte sich bereits 2016 das Leben genommen.

Nun sind noch zwei männliche Mitglieder übrig – sie sollen der Polizei helfen, die Rätsel um die Armbrust-Morde in Passau und die zwei Leichen in Norddeutschland zu lösen. Die bayrische Kriminalpolizei verfolgt indes die Spur der Gruppe nach Österreich, wo die Tatwaffen erworben wurden.



CommentCreated with Sketch.24 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Rätselhaft ist vor allem das Motiv der Taten. Der Anführer Torsten W. hatte zwar (wie seine Partnerin) neben seinem Sterbebett ein Testament abgelegt, daraus geht aber

auch nicht hervor, warum die Menschen sterben mussten.

Vor seinem Tod hat sich der angeblich mittellose Mann in einem feudalen Reiterhof eingemietet, dort wurde er rausgeworfen, weil er den Vermieter verprügelte. Die Polizei durchsuchte gestern das Haus von Torsten W. in Borod (Rheinland-Pfalz) und stellte "eine Vielzahl" von Unterlagen sicher.



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(red)

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