Seine Eltern hatten den Schüler aus der ägyptischen Mittelmeer-Hafenstadt Port Said völlig regungslos in seinem Zimmer gefunden und sofort die Rettungskräfte verständigt.
Doch es war offenbar bereits zu spät, der Zwölfjährige verstarb trotz aller Bemühungen auf dem Weg in ein örtliches Krankenhaus. Wie der "Egyptian Independent" vergangenen Dienstag berichtete, soll der Bub einen plötzlichen Herzinfarkt erlitten haben.
Die trauernden Eltern berichteten später, dass ihr Sohn Stunden damit verbracht hatte, auf seinem Smartphone zu spielen. Als sie ihn fanden, lag sein Handy neben ihm. Darauf soll immer noch der populäre Mehrspieler-Shooter "PlayerUnknown's Battlegrounds" (PUBG) gelaufen sein.
Das religiöse Al-Azhar Fatwa Zentrum veröffentlichte in Folge des Unglücks eine Warnung an alle Eltern und Muslime, dass solche Spiele zwar auf den ersten Blick harmlos wirken würden, aber mit "komplexen, psychologischen Methoden Sucht und Gewaltbereitschaft fördern" würden.