Im Dezember

12. November 2018 16:25; Akt: 12.11.2018 16:28 Print

Hadishat-Mord: Prozess fünf Tage vor Weihnachten

Robert K. muss sich noch in diesem Jahr vor Gericht verantworten. Ihm wird der grausame Mord an der kleinen Hadishat vorgeworfen.

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Robert K. soll die kleine Hadishat in der elterlichen Wohnung ermordet haben. Er will eine "allgemeine Wut" verspürt haben: Hadishat war nach seinen Angaben einfach da. Ihr Tod schockte ganz Wien: Die erst sieben Jahre alte Hadishat wurde am Samstag (12. Mai) getötet. Ihre Leiche wurde am Samstag (12. Mai) in einer Wohnhausanlage in der Heiligenstädter Straße in einem Mistkübel entdeckt. Das Mädchen wurde Freitagabend als vermisst gemeldet, nachdem es beim Spielen am Nachmittag plötzlich verschwunden war. Fieberhaft suchten auch Freunde und Verwandte nach dem Kind: Auch auf Facebook wurde ein Suchaufruf gestartet. Wie die Polizei mitteilte, wurde daraufhin von der Polizei im Bereich der Wohnhausanlage und Umgebung eine Suchaktion gestartet. Im Zuge dieser Suchaktion machten Polizisten am Samstagmorgen schließlich die schreckliche Entdeckung. Gegen 8.30 Uhr fanden die Beamten den Leichnam des vermissten Mädchens. Die kleine Hadishat mit tschetschenischen Wurzeln wurde in Plastik gewickelt und im Restmüll entsorgt. Laut Obduktion wurde das Mädchen durch einen Messerstich getötet. Noch am Samstag musste die Mutter ihre Siebenjährige identifizieren. Bei der Obduktion wurden keine Anzeichen auf ein Sexualdelikt festgestellt, so Polizeisprecherin Irina Steirer. "Ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll", klagte die verzweifelte Mutter, Zarema G.. "Welche Bestie hat mir das angetan? Denn ein Mensch, der nur etwas Herz hat, kann so etwas nicht machen. Sie war so ein liebes Mädchen - unser Sonnenschein." "Ich kann einfach nicht fassen, was passiert ist. Ich will nicht glauben, dass meine süße Hadishat nicht mehr bei der Tür hereinkommen wird." "Hadish hat niemandem etwas getan. Warum bringt jemand ein unschuldiges Kind um und entsorgt es wie ein Stück Abfall?", so Mama Zarema und äußert einen schrecklichen Verdacht. "Es war bestimmt jemand aus diesem Hof - das spüre ich", hatte sie vermutet und sollte offenbar recht behalten ... In der Nacht auf Dienstag wurde ein Nachbar wegen dringenden Tatverdachts verhaftet. Im Bild: Die versiegelte Wohnungstür des Tatverdächtigen. Der Nachbar soll in einer ersten Einvernahme die Tat ohne jegliche Emotionen gestanden haben.

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Wie von "Heute" berichtet, geht der Prozess gegen den mutmaßlichen Killer der kleinen Hadishat noch in diesem Jahr über die Bühne.

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Robert K. (16, Unschuldsvermutung gilt) muss sich am 19. Dezember am Wiener Landesgericht verantworten. Wegen Mordes an seinem Nachbarsmädchen Hadishat († 7) drohen ihm 15 Jahre Haft und eine Anstaltseinweisung.

Lesen Sie hier alles zur erschütternden Anklageschrift >>>

Renommierte Experten

Vorsitzender Richter wird Daniel Rechenmacher sein; beim Verfahren werden zudem Psychiater Dr. Peter Hofmann (er begutachtete auch den Grazer Amoklenker), die Psychologin Dr. Dorothea Stella-Kaiser, der Gerichtsmediziner Dr. Nikolaus Klupp und die DNA-Expertin Dr. Christa Nussbaumer ihre Gutachten erläutern.

Robert K. soll laut den Experten an mehreren psychischen Störungen leiden.

Opferanwalt Nikolaus Rast zu "Heute": "In diesem Fall kommt nur die Höchststrafe in Frage. Hadishats Familie leidet immer noch fürchterlich und möchte abschließen können."

Alle Artikel zum Kindermord in Döbling:

  • Diese Beichte des Killers schockt Hadishats Mutter

  • Familie von Hadishat (7) hat bereits neue Wohnung
  • Bleibt die Tatwaffe für immer verschollen?
  • Hadishats Killer will nicht mehr mit der Polizei reden
  • Hadishat klopfte um 15 Uhr an der Tür ihres Killers
  • "Beim Tee fragte mich Mama des Täters aus"
  • Täterprofil: "Massive emotionale Defizite"
  • "Er wollte auch schon seinen Bruder umbringen."
  • Familie von Hadishats Killer unter Polizeischutz
  • Hadishats Mutter will von Tatort wegziehen
  • Mit 2 kam er nach Wien, so wurde Robert K. zum Killer
  • Killer Robert K.: "Mutter tut mir leid, Hadishat nicht"
  • Mit 2 kam er nach Wien, so wurde Robert K. zum Killer
  • "Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort"
  • Mord an Hadishat: Es war der Nachbar!
  • Um Mitternacht klickten die Handschellen für den Killer
  • Polizeieinsatz bei Trauer für Hadishat im Dittes-Hof
  • Mord an Hadishat (7) – Das Protokoll des Verbrechens
  • Kleine Hadish (7) musste sterben – Jagd auf Täter
  • Hadishat (7) getötet: Suche mit Hunden nach dem Killer
  • Jetzt spricht die Mutter des ermordeten Mädchens
  • Erstochene Hadishat (7): Jeder verdächtigt jeden
  • Kleine Hadishat (7) musste sterben – Jagd auf Täter
  • Kinderleiche in Döbling: Mädchen wurde ermordet
  • Kinderleiche identifiziert, Todesursache wird geklärt
  • Döbling: Mädchen (7) tot im Mistkübel gefunden
  • "Heute"-Chefreporter erklärt den Fall im Video

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    • Sa am 12.11.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Sehr schlimm

      Es ist sehr sehr traurig, was hier passiert ist. Kaum zu begreifen. Was für Dämonen muss dieser Mann in sich gehabt haben, um so eine grausame Tat zu begehen. Da kann man nicht nur sagen, dass Mädchen war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Ein Mensch, der keinerlei Hemmung hat, ein kleines Kind umzubringen, ist von innerlichen Hass und Dämonen so geprägt, dass selbst für ihn ein Leben unter normalen Umständen nicht möglich ist.

    • Gerdschi am 12.11.2018 19:06 Report Diesen Beitrag melden

      meine Meinung

      Der hat sich laut Befragungen im Hof nur mit kleinen Kindern abgegeben und mit Eis angefüttert oder gespielt, da ist das Tatmotiv ganz wo anders zu suchen, nur Schutzbehauptung von ihm mit dem Töten eines Menschens und es hätte jeden treffen können.

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    • Gerdschi am 12.11.2018 19:06 Report Diesen Beitrag melden

      meine Meinung

      Der hat sich laut Befragungen im Hof nur mit kleinen Kindern abgegeben und mit Eis angefüttert oder gespielt, da ist das Tatmotiv ganz wo anders zu suchen, nur Schutzbehauptung von ihm mit dem Töten eines Menschens und es hätte jeden treffen können.

    • Sa am 12.11.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Sehr schlimm

      Es ist sehr sehr traurig, was hier passiert ist. Kaum zu begreifen. Was für Dämonen muss dieser Mann in sich gehabt haben, um so eine grausame Tat zu begehen. Da kann man nicht nur sagen, dass Mädchen war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Ein Mensch, der keinerlei Hemmung hat, ein kleines Kind umzubringen, ist von innerlichen Hass und Dämonen so geprägt, dass selbst für ihn ein Leben unter normalen Umständen nicht möglich ist.