Der Anästhesist wurde Anfang Februar auf der Toilette der Intensivstation dabei erwischt, wie er sich mit Propofol, einem sehr starken Beruhigungsmittel, betäubte. Eine seiner Patientinnen lag währenddessen in den Wehen! Und wartete vergeblich auf die Periduralanästhesie (PDA), also eine Betäubung der Rückenmarksnerven, um die Schmerzen erträglich zu machen. Doch anstatt seine Patientin und das Babyzu betreuen, setzte er sich selbst unter Drogen. Und das scheinbar nicht zum ersten Mal.
Bereits zuvor war der Arzt laut Aussagen von Kollegen negativ aufgefallen. So habe er etwa mehrmals seinen Dienst in stark alkoholisiertem Zustand angetreten. Nachdem all diese Details bekannt wurden, ließ sich der Anästhesist für mehrere Wochen krank schreiben. Nun wurde er offiziell gekündigt, laut internen Informationen von Frapp.ch.