"Affenzirkus!" Rassismus bei Aubameyang-Kritik?

Vor Dortmunds Bundesliga-Duell mit Wolfsburg wird in Deutschland diskutiert: Wurde BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang rassistisch beleidigt?

Heute um 18 Uhr trifft Borussia Dortmund im Bundesliga-Heimspiel auf den VfL Wolfsburg. Die Truppe von Coach Peter Stöger kann mit einem Sieg mit dem Tabellenzweiten Leipzig gleichziehen. Doch vor dem Match dreht sich alles um BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Der soll nämlich bei einer Diskussionsrunde rassistisch beleidigt worden sein.

Das richtige Wort?



Konkret geht es um eine Spruch von kicker-Chefreporter Carlo Wild. In einer Sendung auf kicker.tv meinte dieser über Aubameyangs Extravaganzen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Auba diesen Affenzirkus in München aufziehen könnte." Der Gabuner postete daraufhin auf Instragram: ""In diesen Tagen werde ich viel von deutschen Journalisten attackiert, wobei sie sich bis heute korrekt verhielten. Ich denke, dieser Reporter hätte ein anderes Wort als ,Affenzirkus' verwenden können." Dazu gab es einen Screenshot vom Google-Suchergebnis beim Schlagwort "Affenzirkus", wobei ein Affe mit einer Hakenkreuz-Binde am Arm zu sehen ist.

Journalist wehrt sich

Wild wehrt sich gegen die Attacke: "Wer mich kennt, wird wissen, dass ich mit Rassismus rein gar nichts zu tun habe. Das wäre das Allerletzte. Ich habe durch den Fußball Menschen aus allen Kontinenten getroffen. Und einer ist mir so recht wie der andere." Eine Beleidigung des Torjägers sei nicht seine Absicht gewesen: "Ich wollte nur darstellen, dass seine Extravaganzen beim FC Bayern nicht geduldet würden, weil Leute wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder auch die Oldtimer Franck Ribery oder Arjen Robben das mit Sicherheit gebremst hätten."

Fans und Rivalen



Aubameyang jedenfalls schrieb unter seinen Instagram-Beitrag: "Ich überlasse es euch, darüber zu urteilen." Rückendeckung bekommt er von seinen Teamkollegen. Marc Bartra, Christian Pulisic und Maximilian Philipp versahen den Beitrag mit einem "Like". Übrigens: Das tat auch Bayern-Star Franck Ribery. (heute.at)

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