"Ahnungslos!" Schweizer rechnen mit Teamchef ab

Vladimir Petkovic will das Schweizer Nationalteam umbauen - und wirft gleich mehrere Routiniers raus. Valon Behrami, Ehemann von Lara Gut, ist stinksauer.

Die WM ist vorbei, die EM-Quali steht vor der Tür. Es ist Zeit, die Erkenntnisse der Endrunde zu verwerten und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das weiß auch Vladimir Petkovic. Der Teamchef will die Schweizer Nationalmannschaft umbauen. Doch seine Maßnahmen stoßen auf heftige Kritik. Ihm wird sogar Ahnungslosigkeit vorgeworfen.

Routiniers aussortiert



Worum geht es? Petkovic entschied sich dafür, die Dienste der Routiniers Stephan Lichtsteiner, Valon Behrami, Johan Djourou und Gelson Fernandes nicht mehr in Anspruch nehmen zu wollen. Besonders Behrami, Ehemann von Ski-Star Lara Gut, ist mit der Maßnahme alles andere als zufrieden und kontert mit knallharter öffentlicher Kritik.

Twitter-Kritik

Auf Twitter ließ Behrami, zuvor Kapitän des Nationalteams, die Fans von seinem Nati-Aus wissen. "Meine internationale Karriere ist zu Ende", schrieb er. Er habe geglaubt, dass ihn der Teamchef aus reiner Höflichkeit angerufen hätte. "Stattdessen setzte er mich vor die Tür", ärgerte er sich. Behrami glaubt, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt. Dann der harte Konter: "Petkovic kann sagen, was er will. Dieser Entscheid wurde von einer Person getroffen, die nichts vom Fußball versteht."

Politische Diskussion



Was hat es dabei mit Politik auf sich? In der Schweiz toben seit dem Achtelfinal-Aus bei der WM gegen Schweden heftige Diskussionen. Erst gab es die "Doppeladler-Affäre" von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, dann stellte Verbands-Generalsekretär Alex Miescher die Frage, ob man zukünftig weiterhin auf Doppel-Staatsbürger setzen sollte. (heute.at)

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