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"Angst haben wir nur vor uns"

Heute Redaktion
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Vier Milliarden Dosen seines Energy-Drinks verkaufte Red Bull im vergangenen Jahr. Umsatz: 3,3 Milliarden Euro. 1,4 Milliarden Euro gibt Konzern-Boss Didi Mateschitz (65) im Jahr für Marketing aus - davon entfallen 25 Prozent auf den Sport. Jüngstes Steckenpferd: der deutsche Fußball-Fünftligist RB (Rasenball) Leipzig.

Während Österreichs Fußball-Meister Salzburg für Mateschitz derzeit nur ein nationales Projekt ist, soll Leipzig bald auch international für Furore sorgen. Mittel- bis langfristig wollen wir in die Europa League, auch der deutsche Meistertitel ist prinzipiell möglich, sagt Mateschitz im Sport Bild-Interview. Es liegt nur an uns, wie professionell, wie rasch und mit wie viel Engagement uns dieser Weg gelingen wird.

Neben Leipzig gehören zum Red-Bull-Sport-Imperium derzeit noch zwei weitere Fußball-Vereine, zwei Formel-1-Teams, ein US-Nascar-Rennstall und ein Eishockey-Klub. Zudem unterstützt Mateschitz die Americas-Cup-Yacht Victory Challenge, zahlreiche Extrem-Events und rund 600 Einzelathleten. All das spiegelt die Welt von Red Bull wider, sagt Mateschitz, der vom reinen Sponsoring nichts hält. Wir sind nicht wie Marlboro bei Ferrari oder Samsung bei Chelsea - wir betreiben selbst Sport. Das heißt: Wir verantworten auch Leistung, Erfolg oder Misserfolg selbst. Angst vor einem Versagen? Nein, bei uns gibt es ein geflügeltes Wort: Angst haben wir - wenn überhaupt - nur vor uns selber.