"Bei uns allen herrscht unglaubliche Leere!"

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Hängende Köpfe beim frisch gebackenen Bundesliga-Absteiger Wiener Neustadt. Kapitän Sereinig sprach von "unglaublicher Leere", Goalie Vollnhofer sprach die fehlende Qualität in der Mannschaft an. Trainer Helgi Kolvidsson tat es "unheimlich leid für den Verein".
Hängende Köpfe beim frisch gebackenen Bundesliga-Absteiger Wiener Neustadt. Kapitän Sereinig sprach von "unglaublicher Leere", Goalie Vollnhofer sprach die fehlende Qualität in der Mannschaft an. Trainer Helgi Kolvidsson tat es "unheimlich leid für den Verein".

"Wenn man die wenigsten Punkte und die meisten Gegentore erhalten hat, dann kann man schon absteigen. Die Tabelle lügt einfach nicht. Es tut mir unheimlich leid für den Verein, weil wir immer wieder tolle Spieler entwickelt haben", analysierte Trainer Kolvidsson

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Tormann Thomas Vollnhofer hatte ebenfalls eine Erklärung für den Absturz in die Erste Liga. "Wir haben die Meisterschaft nicht heute verloren. Insgesamt hatten wir in der Saison zu wenig Qualität in der Mannschaft. Wir hätten auf jeden Fall einige Punkte mehr machen müssen. Ich bin sehr enttäuscht, aber im Leben geht es immer weiter", so der Schlussmann.

"Im Moment herrscht bei uns große Leere und Frust. Es wird in der nächsten Saison ganz schwer für den gesamten Verein. Wir haben es leider verabsäumt mehr Punkte zu machen", erklärte Kapitän Sereinig. "Wir sind selber schuld, so einfach ist die Rechnung", meinte ein enttäuschter Kristijan Dobras.

"Wir gratulieren der Admira zum Klassenerhalt, aber für uns geht es morgen gleich weiter. Wir wollten nicht an den Plan B denken, aber jetzt ist es soweit, dass wir dieses Szenario haben und wollen den Verein auch in Zukunft gut aufstellen", blickte Sportdirektor Günther Kreissl schon nach vorne.

Bei der Admira herrschte hingegen Jubelstimmung. "Den Fans und uns ist heute ein großer Stein vom Herzen gefallen und wir wollten das Spiel heute für uns entscheiden und das haben wir auch genauso getan", freute sich Meckie Katzer. "Ich kann das nicht in Worte fassen, wir haben einfach eine geile Truppe", jubelte Trainer Oliver Lederer.

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