"Bin Thomas Letsch, nicht irgendwer von Red Bull"

Austria-Interimscoach Thomas Letsch ist kaum im Amt und will prompt den Spielstil der Veilchen ändern. Von einer Salzburg-Kopie will er nichts wissen.
Interimstrainer Thomas Letsch hat sich in einer ersten Pressekonferenz bei der Wiener Austria vorgestellt. "Das Wichtigste ist mir - und das habe ich auch der Mannschaft gesagt - dass wir eine hohe Intensität hineinbringen. Im Spiel und auch im Training. Das Tempo soll hoch sein", erklärte der 49-jährige Deutsche, der in den letzten zwölf Liga-Runden "das Maximale herausholen will."

Sehr zur Freude aller Austria-Fans will Letsch den Spielstil der Veilchen ab sofort ändern. Gegenpressing und schnelles Umschaltspiel zeichnen seine Philosophie aus, die er jetzt auf Austria übertragen will. "Die Qualität der Spieler ist absolut vorhanden", ist er überzeugt. Von einer Kopie des Salzburger Spielstils will er aber nichts wissen: "Ich bin Thomas Letsch, nicht irgendwer von Red Bull. Ich stehe nicht für Red-Bull-Fußball, sondern für meinen Fußball, und den wollen wir jetzt in Wien sehen."

Am Samstag wird es für Letsch erstmals ernst. Im Heimspiel gegen den WAC (18.30 Uhr) zählen nur drei Punkte. "Wenn wir versuchen, jedes Spiel zu gewinnen, können wir zumindest eine Basis schaffen", gibt der Schwabe die Parole für die Aufholjagd in Sachen Europacup-Startplatz vor. An die Zeit über die Saison hinaus verschwendet er keine Gedanken.

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(red.)

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