Die Fans des FC Bayern München haben auch beim 2:0-Derbysieg gegen Augsburg wieder Kritik geübt. Am DFB, an der DFL – aber auch an den eigenen Klub-Bossen.
Nach einer imposanten Stadion-Choreographie zum 120-jährigen Vereinsjubiläum rollten die Ultras der Münchner über die ganze Spielzeit verteilt Spruchbänder im Block aus.
Die Bayern-Fans verzichteten dabei auf Hass-Tiraden wie letzte Woche gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp, sondern kritisierten vor allem die Doppelmoral des eigenen Klubs. Gleich mehrere Plakate richteten sich gegen die Bosse des eigenen Klubs: "Das ganz hässliche Gesicht des FC Bayern zeigen die, die Blutgeld von Katar + Co nehmen!", "Für Diskriminierung steht ihr ein, wie kann dann der Katar-Deal sein?" und "Vorschnell mit Hopp solidarisiert, die Kritik bewusst ignoriert! Ihr hässlichen Fratzen".
Zur Erinnerung: Bayern-Aufsichtsratvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte die "Fans" für die Hopp-Schmähungen in Hoffenheim als das "hässliche Gesicht des FC Bayern" bezeichnet.