"Chefs der Fans haben Macht für Veränderungen"

Rapid-Präsident Michael Krammer kündigt harte Strafen für die Derby-Randalierer an.
Rapid-Präsident Michael Krammer kündigt harte Strafen für die Derby-Randalierer an.
Rapid-Coach Goran Djuricin nimmt nach dem Skandal-Derby die Fan-Bosse der Hütteldorfer in die Pflicht. Er selbst zieht auch eine Lehre für die Zukunft.
Das 325. Wiener Derby zwischen Rapid und Austria ist Geschichte und geht als Skandal-Derby in die Annalen ein. Das 1:1-Remis wurde von Feuerzeug- und Flaschenwürfen in Richtung zweier Austrianer überschattet, zu allem Überfluss verhinderten zwei Platzstürmer kurz vor Ende der Partie ein mögliches Siegtor der Veilchen.

In der Servus-TV-Sendung "Sport & Talk" nahm Rapid-Trainer Goran Djuricin Stellung zu dem erneuten Fan-Skandal bei den "Grün-Weißen". "Das ist schade, wir haben so tolle Fans, die großartige Stimmung machen", erklärte der 43-Jährige. "Aber dann waren auch elf andere dabei. Das finde ich sehr schade. Aber dann heißt es immer, die Rapid-Fans sind so und so. Ich glaube die Rapid-Fans sind toll, aber es gibt immer wieder einige, die sich wichtig machen oder irgendwelche Dodeln spielen müssen."

Wie er bereits unmittelbar nach dem Derby erzählte, hofft Djuricin auf einen "Selbstreinigungsprozess" innerhalb der Fan-Szene. "Ich kenne den einen oder anderen Chef der Fanszene. Das sind coole Typen, tolle Leute mit tollem Charakter", schildert der Coach. "Ich glaube, die haben schon einiges zu reden und haben auch die Macht, da Änderungen vorzunehmen. Ich hoffe, das passiert."



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Die harten Strafen, die Rapid-Präsident Michael Krammer den Randalieren angedroht hat, unterstützt Djuricin voll und ganz: "Der Präsident ist ein gescheiter Mann. Er weiß, was jetzt zu tun ist."

Eine Lehre aus dem Skandal-Derby hat auch Djuricin selbst gezogen: "Ich werde mich nach emotionalen Spielen in Zukunft vor Statements hüten. Das war sicher nicht ideal." Der Wiener sprach direkt nach der Partie unter anderem noch von "zwei, drei Leuten, oder vielleicht auch nur einem", die Gegenstände auf den Rasen warfen. Mittlerweile hat sein Klub elf Personen ausgeforscht – die beiden Platzstürmer nicht mitgezählt...



(red.)

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