"Das kann man in der Europa League nicht besser machen"

Nach zwei Spielen in der Europa League Gruppenphase steht die Wiener Austria mit vier Punkte da. In einem taktisch geprägten Duell trennten sich die "Veilchen" mit einem torlosen Remis von Viktoria Pilsen. Auch, weil die Wiener erstmals seit zwölf Pflichtspielen keinen Gegentreffer kassierten. "Wenn die Null steht, hast du zumindest einen Punkt sicher", bemühten Robert Almer und Alexander Grünwald eine Fußballer-Weisheit.
Nach zwei Spielen in der von Viktoria Pilsen. Auch, weil die Wiener erstmals seit zwölf Pflichtspielen keinen Gegentreffer kassierten. "Wenn die Null steht, hast du zumindest einen Punkt sicher", bemühten Robert Almer und Alexander Grünwald eine Fußballer-Weisheit. 

"Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", zeigte sich Austria-Coach Thorsten Fink mit der Punkteteilung zufrieden und fügte hinzu: "Ich habe selten so ein gutes 0:0 von meiner Mannschaft gesehen. Wir waren in allen Mannschaftsteilen die bessere Mannschaft." Dass es zu keinem Sieg reichte, lag auch am schottischen Referee Beaton, der Kayode fälschlicherweise zurückpfiff. "Es war für den Linienrichter schwer zu sehen. Ärgerlich", relativierte Fink und hob die gute Stimmung auf den Rängen hervor: "Ein toller Europapokal-Abend." 

Dabei hob der Austria-Coach die Defensivleistung hervor. Erstmals seit zwölf Spielen kassierten die Wiener keinen Gegentreffer. "Eine halbe Torchance zugelassen - ich glaube, das kann man in der Europa League nicht besser machen." Eine bärenstarke Leistung zeigte Rotpuller-Ersatz Patrizio Stronati, der sonst kaum im Kader stand. "Er war die Überraschung des Spiels. Er hat nicht gespielt, weil ich kein Vertrauen zu dem Spieler hatte. Er hat ein Spiel gemacht, das ich nicht erwartet hätte."

Austria-Kapitän Robert Almer war nach dem Spiel nicht restlos zufrieden. "Es ist ein weinendes Auge dabei, weil wir ein eigentlich reguläres Tor erzielt haben." Dass die "Veilchen" die Null hielten, war für den Keeper nur ein schwacher Trost. "Mir ist lieber, wir gewinnen 4:3." Ähnlich sah es auch Alexander Grünwald. "Wir hätten uns den Sieg mehr verdient gehabt. Am Ende muss man aber mit vier Punkten aus zwei Spielen zufrieden sein." 
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