"Die Austria geht mit Letsch ein Risiko ein"

Bild: GEPA-pictures.com
"Heute"-Fußballexperte Frenkie Schinkels analysiert die Bestellung von Thomas Letsch zum Austria-Trainer und erklärt, warum dieser kein Feuerwehrmann ist.
Bei der Austria suchten die Spieler zuletzt in der Nacht den Trainingsplatz und landeten in einer Bar. Im Fußball ist das nicht neu. Wenn Franz Wohlfahrt das aber offen ausspricht, war nicht nur ein Bier im Spiel.

Ein Schleifer wie Raschid Rachimow schien mir deshalb als neuer Austria-Trainer die logische Lösung. Es wurde Thomas Letsch. Das hat nicht nur mich überrascht. Letsch hat bei Red Bull mit gutem Spieler-Material gute Arbeit geleistet. In Aue war er nach drei Pleiten weg. Das ist kein gutes Zeichen, muss aber auch nichts heißen – Topf und Deckel, das passt nicht immer!

Klar ist: Die Austria geht ein Risiko ein. Letsch lässt Red-Bull-Fußball spielen – auch wenn er bei der Präsentation in Wien das Gegenteil betonte: Pressing, schnelles Umschalten! Ob die Austria-Spieler das in den letzten zwölf Saisonspielen sofort umsetzen, bezweifle ich. Zu lange bestimmte Holzhauser den Spielaufbau und machte die Aus­tria träge.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Feuerwehrmann ist Letsch keiner. Er ist ein Trainer mit einer Philosophie. Um die zu zeigen, benötigt er Zeit.

(Sport Heute)

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienKolumneSportFußballBundesligaFK Austria WienFrenkie Schinkels

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen