"Drecksfehler!" Thiem-Wut nach Federer-Debakel

Dominic Thiem geht hart mit sich selbst ins Gericht. Gegen Tennis-Großmeister Roger Federer leistete er sich bei den ATP-Finals zu viele "Drecksfehler".
Jetzt helfen nur mehr ein Kantersieg und Schützenhilfe! Für Dominic Thiem laufen die ATP Finals in London nicht nach Wunsch. Nach der Auftaktniederlage gegen Kevin Anderson setzte es am Dienstagabend gegen Roger Federer eine herbe Klatsche.

Im letzten Gruppenspiel muss Thiem gegen Kei Nishikori hoch gewinnen und auf Schützenhilfe von Anderson hoffen, um noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben. Gegen den Japaner war Thiem zuletzt in Wien chancenlos.

"Irgendwas stimmt nicht, weil ich so viele Drecksfehler gemacht habe."


CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Ich kann es mir gar nicht erklären. Das war inferior diese Leistung", schüttelte Thiem nach der Niederlage den Kopf. Der 25-Jährige analysierte: "Ich habe auch gemerkt, dass irgendwas einfach nicht stimmt heute, weil ich solche Drecksfehler gemacht habe. Ich bin nicht dumm und da weiß ich auch, dass das ganz, ganz schwer wird heute."

Eine Erklärung hatte er so schnell nach dem Spiel aber keine: "Extrem viele Fehler, die jetzt nicht knappe Fehler waren, sondern die meterweit daneben gegangen sind. Deshalb war es einfach sehr, sehr schwach."

Sein Plan vor dem "Endspiel"? "Ich werde mein Tennis im Training suchen und hoffentlich finden", scherzte der Lichtenwörther. "Dann muss ich übermorgen erst einmal ein gescheites Match spielen, sonst habe ich gegen keinen eine Chance da. Wenn ich vielleicht gewinne, werde ich schauen wie das andere Match ausgeht. Mit einer 0:2-Bilanz plus so einem schlechten Match wie heute muss ich die Gedanken ans Weiterkommen ganz beiseiteschieben."



(Heute Sport)

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