"Duftmarke gesetzt!" Koller ist stolz auf sein Team

Die österreichische Nationalmannschaft schaffte erstmals die sportliche Qualifikation für eine Europameisterschaft. Und das auf beeindruckende Art und Weise. Das ÖFB-Team blieb ungeschlagen, feierte neun Pflichtspielsiege in Serie und wird in der neuen Weltrangliste unter den Top Ten sein. "Wir haben eine Duftmarke gesetzt", bilanzierte Teamchef Marcel Koller stolz.

Die österreichische Nationalmannschaft schaffte erstmals die . Und das auf beeindruckende Art und Weise. Das ÖFB-Team blieb ungeschlagen, feierte neun Pflichtspielsiege in Serie und wird in der neuen Weltrangliste unter den Top Ten sein. "Wir haben eine Duftmarke gesetzt", bilanzierte Teamchef Marcel Koller stolz.

"Wir haben 28 Punkte gemacht. So, wie das Team aktuell spielt, macht es richtig Freude. Am Platz und auf der Kabine", strahlte Marcel Koller nach dem Spiel. Dass nun die Aufmerksamkeit der Gegner auf dem ÖFB-Team liegt, ist dem Schweizer bewusst: "Wir sind aktuell auf Rang elf. Das ist sicher aufgefallen. Aber das wollten wir ja."

Dass das österreichische Team es nun schwerer haben könnte, glaubt Koller nicht: "Bei der EM ist jedes Spiel ein Top-Spiel. Es gibt keine leichten Gegner. Es wird wichtig sein, dass wir unser Bestes abrufen."

Bei der Feier nach dem Spiel auf dem Rasen wurde Koller als Letzter aufgerufen. Das gesamte Stadion brüllte den Namen des Teamchefs: "Ich freue mich aber nicht nur für mich, sondern für die österreichischen Fußballfans. Wir sind anfassbar für die Fans."

Koller: "Leider nur drei Tore gemacht"

Doch auch am klaren Erfolg über Liechtenstein hatte der Teamchef etwas auszusetzen: "Die zweite Halbzeit war besser. Wir haben eine Vielzahl an Torchancen herausgespielt. Leider haben wir nur drei Tore erzielt." Gegenüber dem Spiel in Montenegro sah der Schweizer eine klare Verbesserung: "Wir hatten den Zug nach vorne, das Positionsspiel war besser. Montenegro ist aber ein anderes Kaliber." 

Vorbereitungsphase hat begonnen

Nach der Qualifikation ist vor der Europameisterschaft. Das gilt auch für den ÖFB. Bereits jetzt ist die Vorbereitung das Fußball-Großereignis angelaufen. Im November fliegt das Team auf ein Trainingslager nach Spanien und bestreitet einen Test gegen die Schweiz: "Das ist besonders. Ich habe noch nie gegen die Schweiz gespielt", schmunzelte Koller. 

An seinem Fußballstil will der Schweizer weiter festhalten: "Es ist schwierig, etwas ganz Neues einzulernen. Damit kann man die Spieler eher verunsichern. Es gibt aber abhängig vom Gegner die eine oder andere taktische Variante." 

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