"Eisig, unruhig!" Das sagen die Ski-Asse über die St...

Das erste Abfahrtstraining in Kitzbühel ist absolviert – und die Streif flößt den Ski-Assen Respekt ein. Matthias Mayer und Co. erwarten ein hartes Rennen.

Erstes Training absolviert – und ein ÖSV-Athlet sorgte für die Bestzeit! Matthias Mayer war beim ersten Probelauf auf der Streif in Kitzbühel der Schnellste. Doch mehr als ein Abtasten war die Einheit nicht. Was sind die Erkenntnisse aus dem ersten Training?

"Es war eisig und unruhig", stellt Mayer fest. "Die Piste ist in einem tollen Zustand." Nicht nur die Härte, sondern auch die Sprünge begeistern ihn: "Sie sind schön gebaut, da ist nichts zu tun." Die Beckenprellung aus dem Kombislalom in Wengen macht ihm keine Probleme auf der Piste: "Beim Fahren spüre ich nichts. Es ist so unruhig, dass ich da andere Gedanken habe."

Anders hört sich das bei Romed Baumann an. Er schwang bei der Steilhang-Ausfahrt ab. "Ich dachte nicht mehr, dass ich noch eine Kante auf meinem Ski habe", begründete er seine Entscheidung. "Ich kann mich nicht erinnern, dass ich einmal so überfordert war bei einem Training. Es war sinnlos. Das hat mit Skifahren nichts zu tun. Ich finde die Piste nicht so cool."

Daniel Danklmaier, der schon die Europacup-Abfahrt in Kitz für sich entschieden hatte, setzte als Trainings-Dritter ein Ausrufezeichen. "Ich bin happy. Es läuft und geht leicht von der Hand. Das Eisige, das Schlagige, das Harte taugt mir", freute er sich im Ziel.

Hannes Reichelt war mit Platz sechs zufrieden. Er lobt die Organisatoren und zollt der Piste viel Respekt: "Es ist viel Wasser drinnen, es ist einezache Abfahrt, kein Kindergeburtstag. Es ist schon länger her, dass ich mit so einem Respekt am Start gestanden bin, weil ich gesehen habe, dass es sehr eisig und unruhig ist."

Wengen-Sieger Vincent Kriechmayr kam mit den Verhältnissen nicht so gut zurecht, wie auch der Rückstand von 1,76 Sekunden zeigt. Er meint: "Die Streif präsentiert sich wieder von ihrer besten Seite. Normalerweise liegt mit das Eisige, Schlagige."

Noch mehr Probleme hatte Max Franz, der mit 4,43 Sekunden Rückstand ins Ziel kam: "Mit den Schlägen bekommst eine richtige Tetschn. Ich bin froh, dass ich gesund im Ziel bin. Am schönsten waren Hausberg und Traverse, das sagt schon einiges." (heute.at)

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