"Für Schladming liegt Latte hoch"

Im Schussfeld der Kritik: Nach den schweren Stürzen im Ski-Weltcup nimmt FIS-Präsident Gian-Franco Kasper (Sz) Stellung zur aktuellen Sicherheitsdebatte. Der mächtige Sport-Funktionär über Garmisch 2011 und Schladming 2013.

Heute: Gibt es ein Rezept gegen die Horror-Stürze im Ski-Zirkus?

Nein. Da müssten wir das Tempo auf null reduzieren.

Sind Lösungen in Sicht?

Wir investieren eine Million Euro, verkabeln Ex-Rennläufer und kooperieren mit Universitäten. Aber nicht vergessen: Die Unfälle zuletzt sind durch Fahrfehler passiert.

Was halten Sie von Airbags oder dickeren Rennanzügen?

Niemand kann mir erklären, wie der Airbag im Notfall auslöst. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht an Rädern drehen, die den Sport verändern.

Was kann sich Schladming von Garmisch abschauen?

Das Organisieren liegt den Deutschen. Die Latte für Schladming liegt hoch. Viel hängt bei einer WM aber vom Wetter ab.

Was halten Sie vom häufig kritisierten Teambewerb?

Viele Trainer nehmen den Bewerb nicht ernst. Wir wollen, dass er bald olympisch ist.

Von Erich Elsigan

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