Droht Rapid für Fan-Eklats in Zukunft Punkteabzug?

Die Bundesliga überlegt, ob man künftig Fan-Ausschreitungen nicht nur mit Geldstrafen belegen soll, sondern zieht auch Punkteabzüge in Betracht.
Nach dem Derby-Platzsturm droht Rapid eine saftige Strafe von der Bundesliga. Die Gremien der Liga beraten derzeit, wie hoch diese ausfallen soll. Weil Geldstrafen in der Vergangenheit nicht zu einer Besserung der Fan-Problematik geführt hat, überlegt man sogar Punkteabzüge.

"Irgendwie muss man versuchen im Sinne des Fußballs entgegenzutreten", erklärt Gerhard Stocker in der Krone. Der Innsbruck-Präsident ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesliga. Die Geldstrafen gegen Rapid sind mittlerweile auf eine siebenstellige Gesamtsumme angewachsen, verpufften aber immer wieder wirkungslos.

"Keine spezielle Lex Rapid"

"Es wird mehrere Sitzungen brauchen, um eine Lösung zu finden. Ich bin kein Freund von anlassbezogenen Beschlüssen, das soll auch keine spezielle 'Lex Rapid' sein", meint Admira-Boss Philipp Thonhauser, ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat.

Er betont aber: "Das jetzige System greift einfach nicht. Die Geldstrafen stellen sich als zahnloser Tiger heraus." Ein Ansatz könnten künftig Punketstrafen sein. Eine Bestätigung, aber auch ein Dementi der Bundesliga blieben darauf angesprochen aus.

"Wir sind dem Image des Fußballs verantwortlich und damit allen Vereinen und Sponsoren", so Stocker.

(Heute Sport)

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