"Glorreiche Vergangenheit, mittelmäßige Gegenwart"

Nach der 0:4-Abfuhr für Rapid bei Inter Mailand dominierte ein Wort die italienischen Gazetten: "Mittelmaß." Großes Lob gab es für die 5.000 Fans.
Der Traum vom Wunder von Mailand ist früh geplatzt. Im Sechzehntelfinale der Europa League schied Rapid sang- und klanglos mit einer 0:4-Packung gegen Inter Mailand aus.

Die gewohnt kritischen italienischen Medien gehen mit den als "mittelmäßig" bezeichneten Hütteldorfern hart ins Gericht. Im Gegensatz zu den rund 5.000 mitgereisten grün-weißen Fans, die viel Lob erhalten.

"Rapid ist ein Klub mit glorreicher Vergangenheit und einer mittelmäßigen Gegenwart. Ein einfacher Sieg für Inter", urteilt etwa die Gazzetta dello Sport. Der Corriere Della Sera ergänzte: "Das Match gegen Rapid war angesichts der Mittelmäßigkeit des Rivalen fast ein Freundschaftsspiel."

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Tuttosportsieht den österreichischen Meister gar nicht als Gradmesser. "Inter schafft mühelos den Aufstieg. Rapid ist eine zu mittelmäßige Mannschaft, um behaupten zu können, dass die Mailänder die Schwierigkeiten der letzten Wochen bewältigt haben."

"Die Mailänder überrollen mittelmäßige Wiener ohne viel Anstrengung. Nach einem Start mit viel Elan ist Rapid schnell erloschen. Der Versuch, offensiv gefährlich zu werden, zerschellte an Inters Abwehr", so der Corriere dello Sport.

Großes Lob ernteten die 5.000 nach Mailand mitgereisten grün-weißen "Tifosi". "Die lauten Rapid-Fans werden wohl die beste Erinnerung an den Abend im San Siro bleiben", so die Gazzetta, während La Stampa schrieb. "Rapid und seine 5.000 Tifosi auf Ausflug im San Siro machten sich von Anfang an keine Hoffnungen. Das erste Tor versenkte Rapid, brachte die Fans aber nicht zum Schweigen." (wem)

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