"Haben gezeigt, wer die Nummer eins in Wien ist"

Jubel bei der Austria nach dem 2:0-Derbysieg gegen Rapid. "Jetzt ist klar, wer die Nummer eins in Wien ist", tönt Raphael Holzhauser. Die Veilchen wollen mehr.
"Wir liegen 19 Punkte vor Rapid. Die Nummer eins in Wien sind wir", freuen sich die Violetten nach dem 2:0 bei Erzrivale Rapid am Sonntag. Kapitän Alex Grünwald analysiert den Sieg: "Wir waren eine Spur defensiver, sind hinten gut gestanden. Außerdem haben wir die besseren Chancen herausgearbeitet. Ich denke, wir haben alles richtig gemacht." Coach Thorsten Fink pflichtet bei: "Mit der Leistung kann man zufrieden sein. Es war wichtig, dass die Mannschaft die richtige Haltung auf dem Platz gezeigt hat." Zeit zum Ausruhen haben die Favoritner allerdings nicht – im Kampf um Platz zwei warten jetzt wichtige Spiele.

Sturm wartet am Samstag

Mit dem Sieg gegen Rapid kletterte die Austria auf Tabellenplatz zwei, liegt nun zwei Punkte vor Sturm und Altach. Kommenden Samstag (16 Uhr) gastieren die "Blackies" bei den Veilchen. "Da wäre ein Sieg extrem wichtig", meint Alex Grünwald. "Damit könnten wir uns einen Polster herausspielen. Danach gastieren wir bei Altach, gleich das nächste schwere Spiel." Außerdem kämpft die Austria gegen ihre Heim-Unserie: Im April gab es nur Erfolge in der Fremde, im Happel-Stadion setzte es ein 0:2 gegen die Admira und ein 1:2 gegen St. Pölten. Dazu kommt das 1:2 im Cup-Viertelfinale, ebenfalls gegen die Admira. "Jetzt sollten wir den Fans zeigen, dass wir auch zu Hause gewinnen können", meint Holzhauser. Grünwald ergänzt: "Es ist schön, dass es in direkten Duellen um Platz zwei geht."

Mitleid mit Venuto

Trauriger Held des Derbys ist Lucas Venuto, der nach seinem Tor zum 1:0 mit Kreuzbandriss ausschied. Kumpel Felipe Pires, der das 2:0 beisteuerte, ist fassungslos. "Er ist mein bester Freund, wir haben schon in Brasilien zusammen gekickt. Deswegen tut es mir total leid für ihn." Venuto selbst bemüht sich nach der Schock-Diagnose um Optimismus, obwohl die Saison für ihn beendet ist: "Im Moment ist es nicht einfach, positiv zu denken. Aber ich komme stärker zurück." (gr)

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