"Hellwache" Austria reist mit breiter Brust nach Salzburg

Im Topspiel der 6. Bundesliga-Runde empfängt Double-Gewinner Red Bull Salzburg die Weiner Austria am Sonntagnachmittag. Nach zuletzt ansteigender Form in der Bundesliga setzte es für die roten "Bullen" in der Europa League-Qualifikation einen weiteren Dämpfer. Die Wiener Austria kommt nach dem Schützenfest gegen den SV Mattersburg mit breiter Brust in die Mozartstadt.
Im Topspiel der 6. Bundesliga-Runde empfängt Double-Gewinner . Nach zuletzt ansteigender Form in der Bundesliga setzte es für die roten "Bullen" in der Europa League-Qualifikation einen weiteren Dämpfer. Die Wiener Austria kommt nach dem Schützenfest gegen den SV Mattersburg mit breiter Brust in die Mozartstadt.

Am Verteilerkreis ist man vor dem Liga-Hit zuversichtlich. Nicht nur, weil Richard Windbichler sein Comeback in der Innenverteidigung feiern könnte. Mit Platz drei - zwei Ränge vor dem Meister - liegen die Veilchen über den Erwartungen. "Wir haben in kurzer Zeit einige Dinge umgesetzt, versuchen beherzt nach vorne zu spielen und freuen uns, dass unsere Fans ins Stadion kommen. Wir gehen in die richtige Richtung", präsentiert sich Coach Thorsten Fink zuversichtlich.

Bei der Austria weiß man um die Qualität des Gegners. "Sie haben technisch starke und schnelle Spieler. Dagegen müssen wir das richtige Mittel finden." Der Deutsche will bei Red Bull Salzburg Agieren statt Reagieren. "Wir haben unsere Stärken, die wollen wir ausspielen. Wir werden alles investieren." Dass es für den neuen Austria-Coach gegen seinen Ex-Klub geht, kümmert Fink nur wenig: "Es ist besonders, weil Salzburg eben amtierender Meister ist." Der Deutsche war in der Saison 2007/08 Co-Trainer von Giovanni Trappatoni.

Am Freitag wurde der Gegner noch im Videostudium analysiert. Alexander Gorgon, der aktuell Führende der Torschützenliste, ist vor der individuellen Qualität des amtierenden Meisters gewarnt: "Wir müssen hellwach sein. Gerade zu Spielbeginn." Hoffnungen macht dem violetten Goalgetter die Spielweise der Veilchen: "Das Trainerteam hat viele Bewegungsabläufe verändert. Wir wollen jede Position besetzen. Für einen Gegner ist es nicht so leicht, sich auf uns einzustellen." 
Zeidler: "Mangelt an Durchschlagskraft und Ideen"

Der Respekt vor der Salzburger Offensivstärke ist begründet. Die "Bullen" erzielten mit sieben Treffern in der ersten Spielhälfte die meisten Tore vor dem Seitenwechsel - gemeinsam mit der Admira. Wer für die Tore bei den "Bullen" sorgen soll, ist fraglich. Jonathan Soriano ist noch nicht fit, könnte im Rückspiel gegen Dinamo Minsk zum Einsatz kommen. Auch Omer Damari ist genauso wie Martin Hinteregger angeschlagen. "Wir hoffen, dass wir auf einen oder zwei Stürmer mehr zählen können", so "Bullen"-Coach Zeidler.

Coach Peter Zeidler hofft auf Frustbewältigung seines Teams gegen die Wiener Austria: "Natürlich sind wir über den Zwiwschenstand nach den erste 90 Minuten gegen Minsk enttäuscht. Aber es gehört zu unserem Job, solche Rückschläge schnell zu verarbeiten." Gerade das Angriffsspiel des Meisters muss sich im Schlager der Runde verbessern: "Uns fehlt in der Offensive die Durchschlagskraft und klaren Ideen. 

Ein prominenter Neuzugang der Salzburger wird gegen die Wiener noch nicht im Kader sein. Yasin Pehlivan heuerte nach einer Trainingswoche beim Double-Gewinner an, soll für Stabilität in der Defensive sorgen, ist gegen die Veilchen aber noch kein Thema.

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