"Heute"-Experte: "Die Schmerzen können wieder kommen"

Anna Veith wurde am Dienstag operiert. Wie es für die österreichische Ski-Ausnahme-Dame weitergeht und eine erste Comeback-Prognose - "Heute" befragte einen Experten.

-Ausnahme-Athletin weitergeht und eine erste Comeback-Prognose - "Heute" befragte einen Experten.

Anna Veith schockierte in der vergangenen Woche ihre Fans mit der Nachricht, dass sie erneut unters Messer müsse. Das lädierte Knie habe eine Operation unausweichlich gemacht - eine Ausfallzeit von zehn bis zwölf Monaten wurde befürchtet. Damit würden auch die Winterspiele 2018 in Pyeongchang wackeln.

Am Dienstag erfolgte die Operation der Patellasehne des linken Knies, schon am Donnerstag soll die 27-Jährige voraussichtlich das Krankenhaus verlassen können. Das verkündete der ÖSV am frühen Dienstag in einer offiziellen Aussendung. Nach ihrer OP sprach "Heute" mit Dr. Georg Barisani, Facharzt für Unfallchirurgie und Sport-Traumatologie, über den Eingriff und holte sich eine Experten-Meinung, wie es um das Comeback der heimischen Ski-Queen bestellt ist. Dr. Barisani ist Leiter der Unfallchirurgie Amb. Sanatorium Hera.

Veith-OP: Das sagt Experte Dr. Georg Barisani

Anna Veith wurde das entzündete Gewebe an der Patellasehne des linken Knies entfernt. Laut Experte Dr. Georg Barisani handelt es sich dabei um Mikrotraumen (Mini-Verletzungen), die durch Überbelastungen auftreten und zu chronischen Schmerzen führen. "Eine Operation ist immer die letzte Option", meint er. "Ich bin dieser OP gegenüber zurückhaltend eingestellt."

"In sechs bis acht Wochen kann Veith mit dem Training beginnen – ohne Widerstand." Barisani hält ein Comeback in sechs Monaten für realistisch: "Wenn keine Komplikationen auftreten." Eine Erfolgsgarantie gibt es aber nach dieser OP nicht. "Die Schmerzen können wieder kommen."

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