"Heute" im "Bullen-Heli": "Mehr PS als in Formel 1!"

Die Formel 1 der Lüfte! Den Fans in Spielberg wird nicht nur eine PS-Show, sondern auch ein Flug-Spektakel geboten. "Heute" ist hautnah dabei.
Ein Feld neben dem Red-Bull-Ring, vier Stunden vor Start des Formel-1-Rennens in Spielberg. Mit Donner-Getöse landet ein Hubschrauber. Vier Gäste steigen in ein wartendes Shuttle, und ab geht es zur Rennstrecke. "Billig ist das nicht. Hier kommen nur VIP's und einige Piloten an", erklärt Beatrice von "Wucher-Helicopter" im Gespräch mit "Heute". Doch ein Formel-1-Event ist mehr als nur ein Hubschrauber-Ausflug für Reiche. "Heute" stattete dem Heli-Landeplatz einen Besuch ab.

"Heute" im Cockpit

Dort wartet auch Christian Svoboda, der für die "Flying Bulls" als Pilot im Ensatz ist. "Ich fliege eine AS 350 B3 von Eurocopter. Die Maschine hat 835 PS. Meine Aufgabe sind vor allem Kamera-Flüge mit einer Ausstattung, die eine halbe Million Euro Wert sein kann." "Heute" durfte sich ins Cockpit setzen. Fazit: Übersichtlicher als erwartet. "Aber es ist nicht so einfach", erklärt der Pilot. Man hat einen Hebel, mit dem man die Höhe reguliert, einen Steuerknüppel für alle Richtungen, und zwei Pedale für den Heck-Rotor. Alles muss genau koordiniert werden." Die Maschine schafft 295 km/h. "Doch bei Rennen filmen ist kompliziert. Die Beschleunigung von Formel-1-Boliden oder Motorrädern ist auch für uns eine Herausforderung."

Mehr PS als in der Formel 1

Eine Herausforderung für die Piloten ist auch das Show-Programm. Vor dem Rennen bekommen die Zuschauer eine spektakuläre Show der "Flying Bulls" geboten. Koordinator Hans Huemer erklärt: "Wir kommen mit einer Air-Race-Maschine, einer B-25 Mitchell, P-38 Lighning und einer T-28 Trojan und zwei Alpha-Jets. Alleine die B-25 hat auf jedem Triebwerk 1.750 PS. Da sind also viel mehr PS unterwegs als auf dem Asphalt unten." Die Flugshow findet auf einer Höhe von etwas über 100 Metern statt. "Auf die Piloten wirken Belastungen von bis zu 6 g, für bis zu 30 Sekunde. Der Speed beträgt bis zu 800 km/h", erklärt Huemer. Nachsatz: "In den Überschall-Bereich gehen wir auf dieser Höhe aber nicht."

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Auch nach dem Rennen sind die Fluggeräte im Dauereinsatz. Schließlich wollen Sportler und VIPs nach dem Rennen wieder weg. "Wir haben drei Plätze für Starts und Landungen und 17 Park-Positionen", erklärt Flughafen-Koordinatorin Beatrice. "In der Stunde wickeln wir bis zu 40 Starts alleine für unsere Firma ab." Und wer nimmt den exklusiven Service in Anspruch? "Marcel Hirscher wurde schon eingeflogen, Lewis Hamilton ist gerne mit dem Hubschrauber unterwegs, auch Didi Mateschitz war heute schon hier."



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