Pacult: "Rapid redet vom Geld, Ausrede ist billig!"

Peter Pacult
Peter PacultBild: imago sportfotodienst

"Heute"-Kolumnist Peter Pacult analysiert in seinem ersten Kommentar die Bundesliga. Salzburg ist jetzt schwächer. Rapid redet zu viel vom Geld. Die Austria hat keine Chance.

Servus, liebe "Heute"-Leser! Fußball bestimmt das Leben. Ab sofort schreibe ich über die schönste Nebensache der Welt für Sie – ehrlich, offen, knallhart, mit einem Augenzwinkern.

Thema Nummer eins ist natürlich die heimische Bundesliga. 99 Prozent der Spieler und Trainer tippten vor der Saison auf einen überlegenen Meister Salzburg. Ich sage: Das Titelrennen ist offen wie nie! Der Verlust von Haaland und Minamino, jetzt auch Pongracic, macht die Bullen im Frühjahr deutlich schwächer. Die Frage ist: Können die anderen das nutzen?

Am ehesten der LASK. Mit Balic wurde eine Verstärkung geholt, die perfekt zum Konterspiel passt. Aber: Der Tanz auf drei Hochzeiten ist für die Linzer neu, macht die Aufgabe nicht leichter.

Dieses Problem hat Rapid nicht. Die Chance auf den Titel wäre heuer auf jeden Fall da. Ich höre aus Hütteldorf immer, dass Salzburg unerreichbar ist: Das viele Geld! Diese Ausrede ist mir zu billig.

Es gab schon vor Salzburg immer wieder Teams, die finanziell haushoch überlegen waren. Etwa die Austria mit Frank Stronach. Meister wurde damals aber auch Rapid. Und in der Ära Mateschitz gab es mit Rapid, Sturm und der Austria drei andere Meister. Es geht also. Die Wahrheit ist: Salzburg hat in den letzten Jahren die Hausaufgaben gemacht, Rapid und andere nicht.

Auch die Austria nicht. In Favoriten träumt man noch von der Meistergruppe. Keine Chance!

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