"Heute"-Leser für Verbleib Kollers als Teamchef

Trotz der bitteren 1:2-Niederlage gegen Schweden und dem damit verbundenen Scheitern in der Qualifikation für die WM-Endrunde in Brasilien 2014 spricht sich eine überwältigende Mehrheit der heimischen Fußballfans für einen Verbleib von Marcel Koller als Trainer des österreichischen Nationalteams aus. Eine Bestätigung für die gute Arbeit, die der Schweizer in knapp zwei Jahren Amtszeit erledigt hat.

Trotz der als Trainer des österreichischen Nationalteams aus. Eine Bestätigung für die gute Arbeit, die der Schweizer in knapp zwei Jahren Amtszeit erledigt hat.

, die sich dafür einsetzt, den Schweizer mindestens bis zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich an den heimischen Fußball zu binden.

Auch die "Heute"-Leserschaft steht zu dem ruhigen Eidgenossen, dem kurz nach seinem Amtsantritt eine Welle der Ablehnung von diversen ehemaligen Spielern und Medien entgegenschlug. Durch konsequent, gute Arbeit hat Koller aber seine schärfsten Kritiker zum Schweigen gebracht. Die 93,5 Prozent (Stand: Sonntag, 13:00 Uhr), die den Trainer weiterarbeiten lassen wollen, sprechen eine eindeutige Sprache.

"Pflichtsieg" gegen die Färöer-Inseln

Sein vorerst letztes offizielles Bewerbsspiel absolviert Koller am Dienstag an der Seitenoutlinie auf den Färöer-Inseln. Obwohl das Spiel für die WM-Qualifikation keinerlei Bedeutung mehr hat, will man sich mit einem Sieg und dem damit verbundenen sicheren dritten Gruppenplatz verabschieden. Doch das vermeintlich einfache Unterfangen, gegen den Fußball-Zwerg zu siegen, ist in den bisherigen zwei Anläufen noch nicht geglückt.

Die 0:1-Blamage aus dem Jahr 1990 hat sich für alle Ewigkeit ins heimische Fußball-Gedächtnis gebrannt und dem damaligen Trainer Josef Hickersberger den Job gekostet. Das 1:1-Unentschieden aus dem Jahr 2008 konnte wegen eines Bildausfalls zum Glück nicht mitverfolgt werden.

Gerüchte über Nürnberg-Präsentation

Trotz der immensen Sympathiewelle, die dem Teamchef hierzulande entgegenrollt, gibt es nach wie vor Gerüchte über seinen Abgang zum deutschen Bundesligisten Nürnberg. Laut letzten unbestätigten Meldungen soll sich Koller-Berater Dino Lamberti mit Nürnberg schon einig sein und die offizielle Präsentation bereits am Donnerstag erfolgen.

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