"Heute"-Trainercheck: Soldo 171. Coach seit 2010

Österreichs Trainer-Friedhof liegt in der Südstadt! Mit Zvonimir Soldo versucht sich bei der Admira bereits der 13. Betreuer im letzten Jahrzehnt. Der kroatische Ex-Star ist aber in guter Gesellschaft.

„Neuer Trainer bei der Admira" – ein Satz mit Tradition! Mit Zvonimir Soldo präsentierten die Südstädter ihren dritten Coach in der laufenden Saison – nach Reiner Geyer und Klaus Schmidt. Eine Vertragslaufzeit gab der Verein nicht bekannt.

Aus gutem Grund. Denn der Betreuer-Stuhl in Maria Enzersdorf ist ein Schleudersitz! Nicht weniger als zwölf Übungsleiter verbrauchte der Tabellen-Elfte in den letzten zehn Jahren. Den Rekord teilt sich die Admira unter den aktuellen Erstligisten mit Hartberg vor spusu St. Pölten. Die Austria kommt auf elf Wechsel an der Seitenlinie, Rapid auf beinahe bescheidene acht.

Wie ein „Heute"-Check zeigt, darf Österreich als Trainer-Friedhof bezeichnet werden. 18 Klubs kickten seit 2010 in der höchsten Spielklasse. Addiert man alle Coaches, die in diesem Zeitraum das Sagen hatten, ist Soldo liga-übergreifend bereits Trainer Nummer 171.

Der 52-jährige Kroate soll die Admira vor dem Abstieg retten. „Mit jedem Punkt steigt das Selbstvertrauen. Jetzt ist Erfahrung gefragt", sagt der Ex-Defensivmann, der 1998 WM-Dritter wurde. Soldo ist die Wunschlösung von Felix Magath, der seit wenigen Tagen bei der Admira die Strippen zieht. Bei Stuttgart und bis 2017 in China arbeiteten sie bereits zusammen. „Ich habe viel von ihm gelernt", sagt Soldo, der jedoch seit 2010 (Köln) nicht mehr als Cheftrainer werkte – und zwischendurch in Zagreb Bar-Besitzer war.

Die Konstanz in Trainer-Angelegenheiten ist übrigens Wattens. Thomas Silberberger ist bereits seit 2013 (!) im Amt.

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