"Hilfe, ich werde meinen 500er nicht mehr los!"

Ein Deutscher bringt seinen großen Schein nicht an den Mann!
Ein Deutscher bringt seinen großen Schein nicht an den Mann!Bild: iStock
Ein Deutscher ging zum Bankomaten. Was folgte, trieb ihn an den Rand der Verzweiflung.

Ende 2018 wird der 500-Euro-Schein offiziell abgeschafft. Jene, die schon im Umlauf sind, bleiben weiterhin gültig. Mit ihnen zu bezahlen ist allerdings schon jetzt kein Vergnügen, wie ein Bankkunde in Berlin erleben musste.

Laut einem Bericht des "Tagesspiegel" zog der Mann einen großen Geldschein aus dem Bankomaten – die kleineren waren bereits vergeben. Dann begann der Leidensweg: In allen Geschäften wurde der Berliner abgewiesen, niemand wollte die wertvolle Banknote annehmen.

Der Frust wurde aber noch größer. Sogar die Bank, aus deren Filiale der "500er" stammte, wollte ihn nicht wechseln. Nur für Kunden, hieß es – eine Praxis, die auch bei österreichischen Geldinstituten gängig ist.

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Annahmeverpflichtung in Österreich

Grundsätzlich ist der Euro – also auch 200-Euro und 500-Euro-Scheine – das gesetzliche Zahlungsmittel im Euroraum und somit darf die Annahme auch nicht verweigert werden. In Österreich besteht außerdem die unbeschränkte Annahmeverpflichtung für Banknoten, die im Nationalbankgesetz festgeschrieben ist. Verstöße dagegen werden allerdings nicht sanktioniert.

Und: Für ein gültiges Geschäft ist die Zustimmung beider Vertragspartner nötig – ein Verkäufer kann sich also einfach entscheiden, keinen Kaufvertrag abzuschließen, wenn der Kunde einen großen Geldschein aus der Börse fischt.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den großen Euro-Scheinen? Schreiben Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit! (red)

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