"Bin der Oberste!" Lauda protzt nach Marko-Stichen

Die beiden Formel-1-Macher Niki Lauda und Helmut Marko kamen sich in Spielberg in die Haare. Ricciardo statt Hamilton bei Mercedes?

Dicke Luft zwischen Österreichs Formel-1-Idolen in Spielberg. Bei Mercedes wird um den Weltmeister gepokert. Der Vertrag von Lewis Hamilton läuft aus. Bei einem Medientermin am Österreich-Ring mischte sich Red-Bull-Chef Helmut Marko ein und verärgerte damit Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda. Dadurch ließ sich Lauda zu einer Äußerung hinreißen, die im eigenen Lager für Verstimmungen sorgen könnte.

Lauda: "Ich bin der Oberste!"



Am Dienstag saßen die beiden Motorsport-Schwergewichter nebeneinander am Podium. Marko stichelte, dass die Zukunft von Hamilton auch mit seinem eigenen Schützling Daniel Ricciardo zusammenhänge.

"Ricciardo will nicht unterschreiben, solange Hamilton nicht unterschrieben hat", sagte Marko. Lauda schoss zurück: "Ricciardo erpresst dich mit dem Hamilton, der noch nicht unterschrieben hat?"

Der Australier im Mercedes-Cockpit? Lauda schob dem Deal schnell einen Riegel vor: "Wir haben ihm kein Angebot gemacht, da kann er ewig warten, das kannst du ihm sagen."

Die zweite Runde im Kampf der Worte war eingeleitet. Marko witzelte, dass es da neben Lauda schließlich noch einen anderen Entscheidungsträger geben. Der Red-Bull-Mann meinte Teamchef Toto Wolff. Lauda antwortete selbstbewusst: "Ich bin der Oberste!"

Wie Wolff, der dritte Österreicher im Bunde, das sieht, ist nicht überliefert.

Fazit: Hamilton bleibt

Was vom geladenen Pressetermin übrig bleibt, sind Laudas deutliche Worte über die Zukunft von Superstar Hamilton: "Lewis bleibt sicher bei uns, es geht nur noch um Kleinigkeiten."

Hamilton stehe also vor der Unterschrift. Ricciardo wird wohl folglich bei Red Bull verlängern.

(Heute Sport)

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