"Ich bin ein Nichts" – Mike Tyson bricht in Tränen aus

Kult-Boxer Mike Tyson kann in einem Radio-Interview gleich mehrmals seine Tränen nicht zurückhalten.
Kult-Boxer Mike Tyson kann in einem Radio-Interview gleich mehrmals seine Tränen nicht zurückhalten.Bild: Screenshot Youtube
Die Box-Legende Mike Tyson vergießt vor laufender Kamera bittere Tränen. Der heute 53-Jährige kämpft schwer mit seiner Vergangenheit und seinem heutigen Leben.
Mike Tyson hat in einem Interview massive Selbstzweifel enthüllt. Der Box-Legende, 1986 kürte er sich zum jüngsten Schwergewichts-Weltmeister, laufen in einem Gespräch mit Sugar Ray Leonard mehrmals die Tränen übers Gesicht. Er spricht mit Leonard – selbst einer der besten Boxer der Geschichte und früher Tysons Idol – über ihre persönlichen Entwicklungen.

"Ich kenne die Kunst des Kämpfens, ich kenne die Kunst des Krieges", sagt Tyson. Deshalb sei er im Ring so gefürchtet gewesen. "Nur dafür wurde ich geboren." Doch jetzt, wo diese Tage vergangen seien, sei für ihn alles anders. "Es ist leer, ich bin ein Nichts", stottert er und kämpft mit den Tränen.

Der US-Amerikaner ist bereits 2005 zurückgetreten, scheint jedoch immer noch mit seinem neuen Leben zu hadern. "Das ist der Grund, warum ich jetzt weine. Weil ich diese Person nicht mehr bin."

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"Ich liebe dich, ich verehre dich"

Gleichzeitig wünscht sich der heute 53-Jährige sein altes Ich aber auch nicht wieder zurück. "Manchmal fühle ich mich schlecht, weil ich diese Person nicht mehr hervorkommen lasse. Aber das kann ich nicht. Denn dann würde die Hölle mit diesem Typen kommen. Ich hasse ihn, ich habe Angst vor ihm", erzählt Tyson.

Sein Interview-Partner Leonard zeichnet ein ganz anderes Bild von sich. Der ehemalige Weltmeister spricht selbstsicher über seine Person, seine Erfolge und auch seine diversen Probleme aus der Vergangenheit wie beispielsweise Alkoholismus.

Der 63-Jährige scheint heute geerdet und mit sich selbst absolut im Reinen zu sein – im Gegensatz zu Tyson. "Ich liebe dich, ich verehre dich", wiederholt dieser mehrmals zu seinem Gegenüber. Offenbar sieht er Leonard noch immer als Idol. Früher als Boxer, heute als Mensch.



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