"Ich bin von Rapid enttäuscht"

Tragisch: Nach einem Böller-Wurf im Wiener Derby musste Georg Koch (D) 2008 seine Karriere beenden. Ein Täter wurde nie ausfindig gemacht, auf eine Entschädigung wartet der Goalie immer noch. Im Heute-Gespräch klagt er sein Leid.

Tragisch: Nach einem Böller-Wurf im Wiener Derby musste Georg Koch (D) 2008 seine Karriere beenden. Ein Täter wurde nie ausfindig gemacht, auf eine Entschädigung wartet der Goalie  immer noch. Im Heute-Gespräch klagt er sein Leid.

Herr Koch, das Wiener Landesgericht sprach jetzt den mutmaßlichen Böller-Werfer frei. Er war nicht der Täter. Der Fall wird wohl nie geklärt werden.

"Jetzt war der Prozess? Das wusste ich nicht, ändert aber auch nichts an den Tatsachen."

Was sind die Tatsachen?

"Dass ich meine Karriere beenden musste – von heute auf morgen. Ich wurde aus dem Leben gerissen. Es ist nicht leicht, so etwas zu verkraften. Auf eine Entschädigungszahlung warte ich noch immer. Der Fall liegt bei der UEFA."

Die Austria kam damals ziemlich glimpflich davon.

"Stimmt, in Österreich muss wohl erst einmal einer sterben, bevor wirklich etwas passiert. Enttäuscht bin ich aber auch von Rapid. Ich habe nie wieder etwas gehört. Sie hätten mich zum Beispiel fragen können, ob ich für sie als Scout arbeiten will."

Am Sonntag ist wieder Derby. Zu wem halten Sie.

"Zu Rapid, da habe ich schließlich gespielt."

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