"Ich war fett, faul und hatte Cellulite am Hintern"

Bild: GEPA-pictures.com
Marcos Nader gibt am 7. April in Wien bei der "Bounce Fight Night" sein Comeback. "Heute" verrät er, dass er vom Boxen genug hatte.
Als bester rot-weiß-roter Boxer seit Hans Orsolics wurde Marcos Nader gefeiert, als er 2013 den EU-Titel holte. Doch dann ging es bergab: Zuerst der Titel futsch, dann ein K.o. statt dem Olympia-Ticket für Rio. "Ich war erfolgsverwöhnt, musste Verlieren lernen. Und ich merkte, dass ich im Leben nie richtig für etwas kämpfen musste", verrät er "Heute" vor seinem Comeback. Das steigt am 7. April in der Erste-Bank-Halle in Wien. Dort steigt Nader bei der bei der "Bounce Fight Night" (Karten unter: www.wien-ticket.at) in der Erste-Bank-Halle sein Comeback. Gegner: Darko Knezevic (Ser).

"Ich hatte genug vom Boxen"

Drei Jahre war Nader weg. "Ich hatte genug vom Boxen, war faul und fett. Am Hintern hatte ich Cellulite", gibt er zu.

Mit Bruder Daniel steckte er seine Energie in den Box-Klub Bounce in Ottakring. Der hat heute 1.200 Mitglieder, es trainieren gut ausgebildete, junge Nachwuchsboxer dort. "Und es schwitzen in den Stunden Top-Manager neben Migrantenkindern. Es ist eine geniale Sache. Wir kooperieren mit Schulen, leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft", stellt der 28-jährige Wiener klar.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Ich war nie ein Straßenkämpfer. Gott sei Dank nicht. Ich saß nie im Gefängnis oder im Zoo. Und ich verkaufe mich auch nicht so. Ich hatte das Glück in einem guten Sozialsystem aufzuwachsen."

Sandra Nader, die Frau von Marcos, wird Anfang Mai Mama.
Sandra Nader, die Frau von Marcos, wird Anfang Mai Mama.
Jetzt lässt Nader wieder die Fäuste sprechen. Die Cellulite ist Geschichte. 72 statt 86 Kilo hat er. Sein Ziel: "2019 um einen Titel kämpfen."

(mh)

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