"Ich will beim Sportklub etwas aufbauen"

Lange Zeit hat der Sportklub einen neuen Trainer gesucht, mit Kurt Jusits kommt der neue WSK-Coach vom Liga-Konkurrenten SV Stegersbach. Der gebürtige Burgenländer war Wunschkandidat der Sportklub-Führungsetage. Unter seiner Regie soll der Abstiegskandidat aus der Gefahrenzone geführt werden.

. Der gebürtige Burgenländer war Wunschkandidat der Sportklub-Führungsetage. Unter seiner Regie soll der Abstiegskandidat aus der Gefahrenzone geführt werden. 

Zwar zog sich die Trainersuche des Wiener Sportklub über einige Wochen, mit Kurt Jusits waren sich die Dornbacher aber schnell einig. "Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterzeichnung hat es zweieinhalb Wochen gedauert", erzählt der Neo-WSK-Coach im Gespräch mit "Heute.at". Zwar verhandelte der Wiener Traditionsklub mit anderen Kandidaten - immer wieder wurden Roman Mählich und Andreas Reisinger genannt, Toni Polster soll auch ein Kandidat gewesen sein - die Verantwortlichen rund um WSK-Präsident Tromayer und Interims-Trainer Willy Kaipel entschieden sich für den Wunschkandidat Jusits. 

Als der Sportklub an Jusits´ Tür klopfte, gab es für den gebürtigen Burgenländer kein langes Überlegen. "Das ist ein absoluter Traditionsverein mit dem größten Zuschauerschnitt in der Liga", kommt der künftige Coach der Dornbacher ins Schwärmen. "Sportlich gehört der Klub nicht in diese Regionen. Das Ziel ist der Klassenerhalt", gibt Jusits die Marschrichtung aus. Sollte die Mission "Nicht-Abstieg" in Dornbach gelingen, verlängert sich der Vertrag des Coachs automatisch. "Das ist kein Risiko für mich, ich sehe das absolut positiv." 

Jusits wollte einen Job in seiner Wahlheimat Wien

"Ich habe fairerweise von Anfang an den Verein darüber informiert, dass ich mit einem Liga-Konkurrenten verhandle", erzählt Jusits. Stegersbach wollte ihn halten. "Sie haben mir dann eine Vertragsverlängerung um 18 Monate angeboten." Doch die schlug der gebürtige Burgenländer aus, um den Job beim Sportklub anzunehmen. "Für den in Simmering lebenden Jusits bedeutet das Traineramt in Dornbach weniger Strapazen: "Der Traineramt beim Sportklub ist leichter mit meinem Beruf zu vereinbaren." Jusits ist bei der MA31 tätig. 

Schon jetzt freut sich der Neo-Coach auf seine neue Aufgabe. Dass er im Sommer wieder vereinslos sein könnte, glaubt Jusits nicht. Dies würde bedeuten, dass er das Vereinsziel Klassenerhalt verfehlt hätte. "Ich hoffe, dass es länger dauert", schmunzelt der neue Trainer der Dornbacher. "Wir haben acht Wochen Vorbereitungszeit, wollen schönen Fußball zeigen, aber wir nehmen auch mal schmutzige Punkte im Abstiegskampf." Ungeklärt bleibt weiter die Zukunft von Willy Kaipel. "Ich hoffe, dass er dem Verein erhalten bleibt, aber ich kann das nicht entscheiden", sagt Jusits. 

Handlungsbedarf auf allen Positionen

Jusits hat die Zusage, vier neue Spieler holen zu können. "Es soll in jedem Bereich einer kommen. Abwehr, Mittelfeld defensiv und offensiv und ein neuer Stürmer." Unter den Neuzugängen könnten auch bisherige Schützlinge des Ex-Stegersbach-Trainers sein. "Ich werde auf keine Spieler zugehen, aber mich haben schon einige Spieler angesprochen, die mit mir zum Sportklub wechseln möchten." 

Wer sein Nachfolger ist, weiß Jusits nicht. "Das wird mir der Verein auch nicht sagen", sagt der ehemalige Stegersbach-Coach. Sein letztes Spiel für die Burgenländer verlor Jusits im burgenländischen Cup gegen Liga-Konkurrent Oberwart knapp mit 9:8 im Elfmeterschießen.

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