"Ist eine Riesensauerei!" Aufstand in der Formel 1

Bereits vor dem Saisonstart in Melbourne am 15. März liegen in der Königsklasse des Motorsports die Nerven blank. Gleich sieben Team proben den Aufstand gegen die FIA und Ferrari.
Der Hintergrund des Streits: Der Motorsportweltverband (FIA) hatte in einer Aussendung erklärt, dass die Untersuchung des Ferrari-Motors der Vorsaison mit einem Vergleich aus der Welt geschafft wurde. Der italienischen Scuderia wurde vorgeworfen, dass sie mit Tricks beim Benzin-Durchfluss auf unerlaubte Art und Weise mehr Leistung aus dem Motor geholt hat.

Sieben Teams, darunter auch Mercedes und Red Bull, sehen in diesem Vergleich einen handfesten Skandal. "Die ganze Sache ist eine Riesensauerei", platzte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im "Speedweek"-Interview der Kragen. "Es ist nicht in Ordnung, was Ferrari machte, aber noch weniger, wie die FIA das behandelt." Der Wiener weiß: "Alle anderen Teams sind aufgebracht."



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch Red-Bull-Boss Helmut Marko ist wütend. "Wir müssten eigentlich Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner anweisen, auf 24 Millionen Dollar Preisgelder zu klagen, die uns für Platz 2 in der Konstrukteurswertung zugestanden wären, hätte man Ferrari entsprechend bestraft", ärgert sich der 76-jährige Steirer.

Die FIA reagierte bereits auf den Aufstand der Teams, erklärte, dass die Beweislage nicht für ein klares Urteil gegen Ferrari ausreichend war. Den Ärger der anderen wird das aber nicht mildern...



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